Lebe

Sanduhr Stelle Dir vor, dass die Zeit die Dir im hier und jetzt verbleibt, mit dem Sand in einer Sanduhr vergleichbar ist. Schaust Du tatenlos zu, wie der Sand von der oberen Hälfte des Glases nach unten rieselt, ohne dass etwas passiert? Lebe hier und jetzt. Versuche gedanklich die Sanduhr umzuwerfen und schaue, was passiert. Sie liegt waagerecht vor Dir. Stillstand beim Sand. Beginne den Moment zu genießen. Atme tief durch und überlege, wie Du nun vorgehen möchtest. Du hast zwei Möglichkeiten: Du läßt die Uhr für das jetzt liegen und genießt jeden Atemzug der Gegenwart. Auf der anderen Seite, kannst Du die Sanduhr wieder aufstellen und faszinierend zuschauen, wie der Sand durch die Gläse rieselt. Was erfüllt Dich mehr? Wie es war Jeder von uns hat seine eigene Sanduhr, die ihm aufzeigt, wie lange man noch im Jetzt verweilen darf. Was stört Dich daran, den Moment zu genießen, Dich

Der Tod ist immer und überall

Der Tod ist immer und überall Immer wieder holt mich die Vergangenheit ein. Dieses geschieht meist dann, wenn man gar nicht damit rechnet. So wie jetzt. Wieder liegt ein Mensch in meinem Freundeskreis im Sterben. Es kommen wieder  all die Erinnerungen des Letzten Jahres auf. Es ist gerade einmal ein gutes Jahr her, dass meine Eltern starben. Zu gerne würde ich davonfliegen. Hin zur Sonne entlang dem Meer. Vergessen und neu anfangen wäre mein Plan. Doch mache ich es mir da nicht zu einfach? Ich stelle mich der Gegenwart und schaue in das Dunkle was beginnt, mich zu umgeben. Es ist nicht schlimm, denn nach jeder Dunkelheit folgt die Helligkeit. Lernen mit der Gegenwart umzugehen. Ich muss immer wieder lernen, dem licht engegen zu gehen, wenn ich dem Dunkeln begegne. Vielleicht liegt es daran, dass zu oft Gedanken und Gefühle verdrängt wurden, um mit der Gegenwart besser klar zu kommen.