Leistenbruch


















Manches Mal frage ich mich: "Was kommt als Nächstes?"

In der letzten Woche lag ich ab Mittwoch mit Rückenschmerzen flach. 
Beim Arztbesuch wurden mir ein paar Schmerztabletten und drei Tage "Arbeitspause" verschrieben:
"Wenn es nicht besser wird, kommen Sie noch einmal vorbei." Dieses wurde mir vom Arzt 
mitgeteilt.

Freitag, nachdem die Schmerzen weiterhin da waren, ging ich erneut zum Arzt.
Der behandelnde Arzt meinte nur, es würde nur einen Moment dauaern, um Linderung zu schaffen.
Er bat mich darum auf der Behandlungsliege Platz zu nehmen.

Mit geschickten Handgriffen renkte er meine Wirbel zurecht und ich spürte direkt Linderung.
Der Dr. schrieb mich den Rest der Woche krank und meinte, ich könne Montag ohne Probleme 
wieder arbeiten.

Kaum hatte ich zwei Tage gearbeitet, bekam ich Unterleibsschmerzen auf der linken Seite.
Super! Kaum ist eine Beschwerde weg, kommt die Nächste.

Wie nicht anders zu erwarten war (ein unglück kommt selten alleine), war ich am Donnerstag
wieder beim Arzt. Nach einer eingehenden Untersuchung schrieb er mir direkt eine Überweisung 
ins ansässige Krankenhaus. Diagnose:
Leisten- oder Narbenbruch.

Krankenhaus, ich grüße Dich. Weitere Behandlung? Etwas gegen die Schmerzen? Nein, Fehlanzeige. 
Ich solle mich zur Weiterbehandlung an meinen Hausarzt wenden. 
Der Arzt hat gefragt, ob ich mit der Behandlung im Krankenhaus zufrieden sei.

Resultat des Ganzen: Wir nehmen brav mehrmals täglich Schmerzmittel und warten der Dinge,
die da kommen. Nächste Woche Donnerstag stht der nächste Arzttermin bevor. Bis dahin bin
ich krank geschrieben. Auf meine Frage, warum die Schmerztherapie angewendet wird, wurde mir
geantwortet:
" Wir gehen davon aus, dass der angehende Leistenbruch sich generiert, oder sich zum richtigen 
Bruch entwickelt, um operiert werden zu können."
Welch Aussichten!
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