Richtig Bloggen

Richtig Bloggen

Richtig Bloggen

Hallo Ihr Lieben. Gestern habe ich in einem anderen Blog einen sehr interessanten Artikel gelesen. Es ging darum, dass die Blogger viel zu schnell und viel zu viel jammern. Parallel erhielt ich eine Mail, in der mir angeraten wurde, meinen Blog zu ändern. So, wie ich ihn führe, könnte ich nicht erfolgreich mit ihm sein.

Mal ganz ehrlich: Ich habe gegoogelt und erhielt eine halbe million Seitenvorschläge, um zu lesen, wie man richtig bloggt. Nun stelle ich mir die Frage, ob ich in der Vergangenheit alles falsch gemacht habe. Sehr schnell finde ich die passende antwort dazu. Sie lautet kurz und knapp nein.

Mit ist es nicht wichtig, parallel auf allen Social Plattformen vertreten zu sein. Ich brauche keine tausende Follower meines Blogs, um mein Geld damit zu verdienen. Ich bin der Meinung, dass wenn ich meinen Blog nur aus diesem Grund haben würde, hätte er seinen Sinn verloren.

Hast Du Dir einmal die Frage gestellt, was ein Blog im Ursprung ist? Es ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch. Wenn ich schreibe, bringe ich meine Wünsche, Träume und auch meine Gedanken zu „Papier“. Die interessierten Leser möchte ich mit meinen Worten an meinem Inneren teil haben lassen.

Muss es seo sein?

Als ich früher Tagebuch geschrieben habe, gab es keine Feinheiten wie seo oder dergleichen. Die Gedanken wurden zu Papier gebracht und fein säuberlich vor der Allgemeinheit versteckt. Es war eine Offenbarung des Inneren. Normalerweise würde ich heute noch in Tagebüchern schreiben.

Dadurch, dass heimlich darin gelesen wurde, entschloß ich mich, öffentlich zu schreiben. Wenn jemand in meinen Gedanken, meinen Gefühlen und Zeilen liest, so möchte ich entscheiden, wer das ist. Nun habe ich mich dazu entschlossen, meine Gedanken jedermann zugänglich zu machen.

Wenn ich schreibe, achte ich nicht darauf, alles suchmaschinenoptimiert zu veröffentlichen. Auch ist meine Wortwahl nicht immer korrekt gewählt.

Was ich suche

Ich lese viel in anderen Blogs. allerdings suche ich keine Blogs, die ausschließlich auf Kommerz aus sind. Ich liebe die kleinen, aber feinen Blogs, die mir vom Leben erzählen. Ich möchte versinken in dem, was ich lese.

Das Gleiche passiert beim Schreiben. Wenn ich schreibe versinke ich in meine Gedanken und in meine Träume. Nun stelle ich mir die Frage: Wenn ich träume ist es dann wichtig darauf zu achten, welche Wortwahl ich nehme? Ist beim Träumen die Optimierung meiner Worte wichtig? Ich glaube nicht.

Was mein Ihr zu dieser Thematik? Was ist wichtig und was ist unwichtig?

Neuerungen

Ein paar Neuerungen gibt es allerdings in meinem kleinen Blog: Die Kommentarfunktion ist in Zukunft geöffnet. Es gibt ein kleines Gästebuch und eine übersichtliche gliederung dessen, was mich wirklich bewegt.

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8 Kommentare

  1. Ich find’s toll, dass der Gedanke aktuell wohl bei recht vielen im Kopf rumschwirrt – mir ging das letztens auch so und ich hab drauf los geschrieben… 😀
    (Hab den Post mal verlinkt, wenn du ihn lesen willst 😉 ).

    Ich seh das ganz genau so: Man sollte bloggen, weil man Spaß und Lust daran hat, nicht weil andere das toll finden oder man es „muss“.
    Daher unterstreiche ich eine jede deiner geschriebenen Zeilen so, wie sie da stehen! 🙂

    Liebe Grüße,
    Shirisu

    P.S.: Ich fände eine Option „benachrichtige mich über nachfolgende Kommentare per E-Mail“ gut 😉

    1. Liebe Shirisu,

      vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. Es gbit hier die Möglichkeit, Kommentare und alles, was damit zu tun hat, zu abbonieren. Unten rechts in der Navigation hast Du die RSS Links. Für die Kommentare wäre es
      http://bewegendes4u.info/comments/feed

      Ich finde es schön, wenn ich das, was auch Du denkst in meinen Zeilen niederschreiben konnte.
      Deinen verlinken Post werde ich natürlich lesen.

      Liebe Grüße
      André

      1. Hey 🙂

        Ja, die Möglichkeit hab ich später auch noch gesehen 😉
        Ich persönlich bin allerdings ein kleiner Fan von E-Mail-Benachrichtigungen, die gehen bei mir dann nicht so unter und sind alle „jederzeit“ griffbereit – das ist aber alles Geschmackssache.

        Vielen Dank auch fürs Lesen und Kommentieren!

        Liebe Grüße,
        Shirisu

    1. Lieber P. Achim Tettschlag,
      vielen lieben Dank für Deinen kommentar. Mit Deinen worten sprichst Du mir aus der Seele. Das Buch mit seinen Siegeln wird immer das gleiche Buchbleiben, nur mit dem Unterschied, dass wir als Blogger dem Leser einen kleinen Einblick in unsere Gedankenwelt geben können und möchten.

      Sobald ich ein wenig mehr Zeit habe, werde ich mich Deinem Blog widmen und in ihm sicherlich einiges zum stöbern finden.

      Liebe Grüße
      André

  2. »Ich brauche keine tausende Follower meines Blogs, um mein Geld damit zu verdienen. Ich bin der Meinung, dass wenn ich meinen blog nur aus diesem Grund haben würde, hätte er seinen sinn verloren.«

    Danke für diese Aussage, André! Leider denken immer weniger Menschen so wie Du (und ich auch) und die Gier nach Geld killt den ursprünglichen Charakter eines Blogs. Das soll nicht heißen, dass ich es ablehne, mit meinem Blog auch mal etwas zu verdienen. Aber die Grundmotivation ist halt eine andere, wenn man bloggt, um Geld zu verdienen – oder wenn man bloggt, weil man Lust dazu hat.

    Ich habe dazu vor ein paar Monaten einen Post mit dem Titel „Du musst das Bloggen lieben, nicht das Geld verdienen“. Wenn Du ihn lesen willst, klicke einfach auf meinen Namen – ich hab den Beitrag dort verlinkt 😉

    1. Lieber Eddy,
      vielen Lieben Dank für Deinen Kommentar. Sehr interessiert habe ich Deinen Post gelesen und mir entsprechende Gedanken gemacht.
      Es ist genau das, was sich in meinem Beitrag wiederspiegelt. Jeder einzelne Blogger sollte sich überlegen, warum er blogt… und vielleicht damit den Sinn des Ganzen verfehlt.
      Für die Zukunft bedeutet das für mich: Ich bleibe wer ich bin und verbiege mich nicht. Nicht für etwas Großes und nicht für etwas Kleines.
      Sicher, wenn eine Kooperation stattfinden sollte, die absolut zum Blog „paßt“ bin ich nicht abgeneigt, diese einzugehen. Allerdings geschieht dieses nur dann, wenn alles stimmig ist.
      Liebe Grüße
      André

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