Familie























Erinnern wir uns: Wie war das "Leben" als Kinder in der eigenen Familie? Ich erinnere mich,
dass ich nicht schnell genug ausziehen wollte. Ich wollte erwachsen werden und auf 
meinen eigenen Füßen stehen. 

Ich muss eingestehen, dass zu dieser Zeit das Verhältnis 
zu meinen Eltern nicht gerade umwerfend war. 

Kurz nach meinem achtzehnten Geburtstag zog ich zu Hause aus. Die erste eigene "Wohnung". 
Vielmehr war es ein untervermieteter Keller. Zu dieser Zeit absolvierte ich eine Ausbildung
und hatte nich all zuviel Geld. Die Räume waren aber für mich bezahlbar. 

Mit meinem Auszug verlor sich der Kontakt zu meinen Eltern für viele Jahre. Besuche meinerseits 
waren sehr selten, meist nur zu Weihnachten oder Geburtstagen. Anrufe erfolgten zur damaligen 
Zeit keine. 

Zwischendurch brach der Kontakt sogar ganz ab. Vielleicht lag es aber auch daran, dass 
insbesondere das Verhältnis zu meinem Vater nicht hervorragend war.

An dieser Stelle überlege ich, was es überhaupt mit dem Begriff Familie auf sich hat und
recherchiere im Internet. Auf Wikipedia  fange ich an zu lesen. Weiterhelfen tut es nicht.
Vielmehr ist es die differenzierung zwichen Realität und Wunschdenk, wie eine Familie funktio-
niert.

Erst sehr viel später änderte sich das Bild. Während mein Kontakt zu meiner Mom immer besser 
wurde, tat sich gegenüber meinem Vater nicht viel. Die Distanz zueinander war eingefroren.
Mit der Situation hatte ich selber in den Zeiten sehr zu kämpfen, als ich mit Krebs im 
Krankenhaus lag.

Meine Eltern besuchten mich und es dauerte keine zehn Minuten, bis sich mein Vater mit dem 
Kommentar verabschiedete, er hätte einen seiner Migräneanfälle. Es war jedes Mal wie ein 
Messerstich ins Herz. Trotzdem ließ ich mir nichts anmerken und bedankte mich für den 
Besuch.

Erst nach Jahren änderte sich das Verhältnis zu meinem Vater. Dieses geschah in den Zeiten, als 
er selber Krebs hatte und im Krankenhaus lag. Ich erinnere mich daran, dass er, als ich ihn 
besuchte, folgendes sagte: "André, jetzt weiß ich, wie Du Dich gefühlt und durchgemacht hattest!
Es tut mir leid, dass ich vieles nicht erkannt hatte in der Vergangenheit." Dabei fing er an zu 
weinen.

Ich nahm ihn in den Arm und wir hielten für den Moment aneinander fest. Es folgte eine lange 
Aussprache zwischen uns. Seit dieser Zeit pflegten wir den Kontakt zueinander und 
intensivierten ihn. Spärer verging keine Woche, in denen ich meine eltern nicht besucht hatte, 
oder mit ihnen telefonierte. 

Oft und gerne telefonierte oder besuchte ich meine Eltern. Das alles hätte viel eher passieren
sollen. Später, als sie gestorben waren und ich Gespräche mit meien Geschwistern führte, hatte
jeder von uns, gegenüber unseren Eltern, unterschiedliche Erfahrungen gemacht.

Ich kann nur jedem von euch empfehlen: 

Da irgendwann einmal keine Worte mehr kommen können, nutzt den Moment, um mit Euch und allem 
Anderen ins Reine zu kommen. 
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Zukunft





















Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen.
Ein altes Sprichwort, welches doch so aktuell wie nie zuvor ist. Es hat so viel Bedeutung.
Wie sieht es mit unserer Zukunft, unserer Erde?

Mit einem Besitz kann man tun, was man will, aber mit einer Leihgabe sollte man verantwortungsvoll
umgehen. Die Erde ist nicht unser Eigentum, sondern nur geliehen und unsere Kinder werden uns danach
fragen, ob wir uns ihr gegenüber verantwortlich
verhalten haben, oder ob wir Raubbau getrieben haben nach dem Motto: "Nach uns die Sintflut!"

Doch was tut der Mensch? Ist er nicht auf dem besten Wege, sich selbst und die von uns doch so sehr
geliebte Erde zu zerstören?

An dieser Stelle nur die Schlagzeilen aus der Presse vom Oktober:
31.10.2017 - Junge sprengt sich in Kabul auf Gehsteig in die Luft
31.10.2017 - Ein 29-Jähriger überfährt NYC mit einem Pick-Up-Truck Menschen.
28.10.2017 - Doppelanschlag in Mogadischu
14.10.2017 - Anschlag in Mogadischu
01.10.2017 - Messerangriff am Bahnhof Marseille

Ich stelle mir die Frage nach dem "Warum?". Schon immer wurden anschläge und auch Kriege unter dem
Deckmantel des Glaubens ausgefochten. Hat der Mensch aus der Vergangenheit nicht gelernt? 

Was ist zusätzlich mit dem Raubbau an unserer Natur? Rund um den Globus sterben Arten, werden Wälder
abgeholzt, versiegt das Trinkwasser. Wasser, Böden, Tiere, Pflanzen und Ökosysteme sterben aus und
brechen in sich zusammen. 

Die Ökosysteme seien die „Lebensversicherung“ der Menschen. Haben wir das vergessen? 20 Prozent 
aller Wirbeltiere sind mittlerweile vom Aussterben bedroht. Der Verlust an natürlichen Wäldern 
hält in großem Umfang an.

Unser ursprüngliche Lebensraum ist seit 1980 um 20 Prozent geschrumpft. Überfischung bedroht die 
Bestände.  Die Verschmutzung der Meere schreitet voran. Wir sägen am Ast, auf dem wir sitzen.

Die Erde ist mittlerweile an der Grenze der Tragfähigkeit. Haben wir vergessen, dass wir die Erde 
nur von unseren Kindern geliehen haben? Angst vor der Zukunft!
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Arztbesuch

 











Der nächste Arztbesuch ist angesagt. 
Die Schmerzen im Unterbauch sind durch die Tabletten weniger geworden. 
Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Schmerzen von der Hüfte her kommen und nicht aus der 
Leiste. 

Ein weiteres Problem, welches ich nun habe: 
Durch die erhähte Tabletteneinnahme, reagiert meine Haut allergisch. 
An Armen und Gelenken snid großflächige Stellen ähnlich einer Schuppenflechte entstanden.

Wieder wurde ich beim Arzt vorstellig. 
Nach kurzer Untersuchung kam, was kommen mußte. 
Erneute Vorstellung im Krankenhaus. 
Empfehlung: Diagnostic über Röntgenaufnahme. 

Ich frage mich, warum nicht bereits beim ersten Besuch im Krankenhaus dieses empfohlen wurde. 
Warum versucht man zunächst einmal den Patienten mit Medikamenten "ruhig zu stellen"?

Ich fühle mich wie ein Pingpong-Ball. Also kommt nun die erneute Vorstellung im Krankenhaus.
Es wurden entsprechende Röntgenaufnahmen vom Beckenbereich getätigt. Nun die neue Diagnose:
Addiktorenansatzssyndrom in der linken Leise und geringe Coxarthrose links.

In der Umkehrfolge bedeutet es im akuten Fall: Weiterhin Schmerztherapie, Einstellen auf einen
langwierigen Heilungsprozess. 

Nun stellt sich mir die Frage: Kann ich nächste Woche wieder arbeiten? 
Morgen werde ich wieder beim Hausarzt vorstellig werden, damit mir die richtigen Medikamente 
verschrieben werden können.
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