Liebe Mom – Todestag 2016

Liebe Mom - Todestag 2016

Liebe Mom – Todestag 2016

Ich lache, ich weine und ich denke an Dich.

Manches Mal glaube ich, dass Du nach dem Rechten und mir über die Schulter schaust. Oftmals frage ich mich, wie es wohl ist… dort, wo Du jetzt bist. Es fehlt an Vorstellungsgabe. Manchmal fällt es mir schwer an das JETZT zu denken und an das, was wohl noch kommen wird.

Weißt Du, wenn ich die Nachrichten schaue, wenn ich sehe und erlebe, was um uns herum passiert, so glaube ich: Seid froh, dass ihr das Jetzt nicht mehr erleben müßt. Früher bist Du mit Dad auf Reisen gegangen. Ist dieses noch möglich? So, wie Ihr es Euch immer realisiert habt?

Dann erinnere ich mich an einen Satz, den Du mir sagtest: Mein Garten ist meine Insel. Die Insel zum Inneren. Rückzugsort. Ort der Ruhe und des Friedens. Oft habe ich diese Einstellung belächelt. Mit den Jahren erst habe ich verstanden, was Du damit meintest.

Liebe Mom – Todestag 2016 – Hoffnungen in mir

Ich hoffe sehr, dass es Dir gut geht. Wo auch immer Du jetzt gerade bist.

Es wird auch für mich der Zeitpunkt kommen, an dem die Sanduhr nicht mehr gedreht wird. Der Sand ist durchgerieselt und ich gehe meinen neuen Weg. Vielleicht werden wir uns dann wiedersehen. Eine Frage und ein Gedanke, auf den es keine Antwort gibt.

In meinen Gedanken bin ich bei Dir, sehe Dein Lächeln, höre Deine Stimme. Du bist so nah und doch weit weg von uns. Es tut weh, wenn ich daran denke, dass ich Dich nicht mehr sehen kann. Es geschieht nur noch in meinen Gedanken.

Wenn Du diese Zeilen liest, dann grüße Dad von mir. Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr dort, wo ihr seid, vereinte Wege geht. Später werden wir alle wieder an einem Tisch sitzen und gemeinsam lachen können. Meine Gedanken sind schon jetzt bei Dir.

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