Kennzeichnung von Werbung

Kennzeichnung von Werbung

Kennzeichnung von Werbung auf meinem Blog

Wichtig: Wenn ich für Produkttests eine Vergütung, einen Gutschein, eine zur Verfügung Stellung oder auch die Überlassung eines Produktes erhalte, so halte ich mich ausnahmslos an folgende Regeln:

  1. Produkttests unterliegen keinerlei Einflußnahme des Auftraggebers
  2. Sie sind für mich eine sachlich-neutrale Auseinandersetzung mit dem Produkt
  3. Tests, für die ich beauftragt wurde und Geld bekommen habe, werden durchgehend als „Anzeige“ gekennzeichnet
  4. Überlassene Produkte werden nicht zurück geschickt und gehen kostenlos in mein Eigentum über.
  5. Links zum Hersteller enthalten grundsätzlich einen „nofollow“ Attribut
  6. Meine Meinung ist und bleibt stets unbeeinflusst

Mein Blog ist nicht darauf ausgerichtet Geld zu verdienen. Zur Finanzierung der verwendeten WordPress-Plugins und Backup-Dienste sowie einer Deckung laufender Serverkosten bin ich an Kooperationen interessiert. Daher verfasse ich auch bezahlte Blogposts.

Um transparent gegenüber meinen Lesern und Firmen, die mir Produkte zum Test zusenden, aufzutreten möchte ich im Folgenden darlegen, wie ich „werbliche Inhalte“ auf meinem Blog kennzeichne.

Wann ist denn eine Werbekennzeichnung überhaupt notwendig?

Der Begriff der „Werbung“ beeinhaltet alle Aktivitäten und Äusserungen, die das Ziel verfolgen, den Absatz von Waren oder Dienstleistungen zu erhöhen.

Ein Blog fällt unter die Rubrik der „neuen Medien“. Somit muss die E-Commerce-Richtlinie 2000/31/EG, das Telemediengesetz (TMG) und der Rundfunkstaatsvertrag (RStV) beachtet werden. Diese Richtlinie erkennt das Trennungsgebot zwischen Werbung und Inhalt für Telemedien an.

§ 6 TMG gibt in Abs. 1 Nr. 1 folgendes wieder: „Kommerzielle Kommunikationen müssen klar als solche zu erkennen sein.“

Zusätzlich muss  auch § 58 Abs. 1 RStV beachtet werden: „Werbung muss als solche klar erkennbar und vom übrigen Inhalt der Angebote eindeutig getrennt sein. In der Werbung dürfen keine unterschwelligen Techniken eingesetzt werden.“

Auch § 3 Abs. 3 UWG in Verbindung mit Nr. 11 der Anlage ist relevant: „Redaktionelle Inhalte zu Zwecken der Verkaufsförderung , ohne dass sich dieser Zusammenhang aus dem Inhalt oder aus der Art der optischen oder akustischen Darstellung eindeutig ergibt (als Information getarnte Werbung).“

Welche Werbeformen auf diesem Blog gibt es?

  1. Werbebanner
  2. Produkttest
  3. Bezahlte Blogposts
  4. Bezahlte Textlinks

Wie sind diese Werbeformen gekennzeichnet?

1. Kennzeichnung von Werbebannern

Eine Kennzeichnungspflicht für Werbebanner ist nach einem Urteil des Kammergerichtes Berlin (Urteil vom 24.01.2012 – AZ. 5 W 10/12) nicht ausdrücklich erforderlich. Da es dazu aber noch keine Entscheidung des Bundesgerichtshofes dazu gibt und du auf der sicheren Seite sein möchtest, solltest du auch Werbebanner mit „Anzeige“ oder „Werbung“ kennzeichnen.

Werbebanner gibt es nur in der rechten Navigationsleiste und sind gekennzeichnet.

2. Kennzeichnung von Produkttests

Produkttests, die durch Unternehmen beauftragt oder unterstützt werden sind grundsätzlich als Werbung zu kennzeichnen. Andernfalls kann Schleichwerbung vorliegen.

Nach aktueller Rechtsprechung (§ 4 Nr. 3 UWG) hat eine Werbekennzeichnung zu erfolgen wenn:

  • Ein Entgelt geflossen ist
  • Ein überlassenes Produkt (oder der Nutzwert dieses Produktes) einen Wert von mehr als € 1.000 hat
  • Eine Einflussnahme auf den Inhalt des Produkttests stattfindet oder es eine Veröffentlichungspflicht gibt
  • Das Produkt oder die Marke in einem werblichen Mittelpunkt steht (keine sachlich-neutrale Auseinandersetzung damit gibt)

 

Auf meinem Blog kennzeichne ich Produkttests mit „Anzeige“, für die ich eine Gegenleistung in Form eines Entgeltes, Rabattes oder eines Gutscheines erhalten habe.

3. Kennzeichnung von bezahlten Blogposts

An dieser Stelle gibt es keinerlei Diskussionen: Bekomme ich Geld für einen Blogpost, dann werde ich diesen mit „Werbung“ oder „Anzeige“ zwingend kennzeichnen.

Wichtig: Auf meinem Blog sind bezahlte Blogposts immer mit „Anzeige“ gekennzeichnet

4. Kennzeichnung von bezahlten Textlinks

Bei bezahlten Textlinks gilt dasselbe wie für bezahlte Blogposts. Gemäß dem Urteil des Kammergerichtes Berlin (Urteil vom 30.06.2006, AZ 5 U 127/05) muss ein solcher Link als Werbung gekennzeichnet werden. Der gilt insbesondere, wenn der Link in einem redaktionellen Umfeld gesetzt wird, da der Leser erwartet über den Link zu weiterführenden Informationen zu gelangen.

Auf meinem Blog setze / verwende ich aktuell Textlinks in der rechten Navigation. Diese sind mit Werbung gekennzeichnet.

Weiterführende Links zum Thema

Kennzeichnung von Werbung auf meinem Blog

Die folgenden Links waren meinen Recherchen zuträglich:

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