Erster Todestag von meinem Dad 2012

Erster Todestag von meinem Dad 2012

Erster Todestag von meinem Dad 2012

An meinen Dad…
Ein Jahr ist es nun her, dass Du von uns gegangen bist. Oft sitze ich am Eßzimmertisch, höre Musik und denke an Dich. Ich denke an die Zeit zurück in der Du noch unter uns warst. Es sind meine Gedanken an die vielen Gespräche, die wir in den letzten Jahren geführt hatten. Auch denke ich an die vielen Abende zurück, die wir in den Monaten vor Deinem Tod miteinander verbringen durften.

Das Denken fällt an Tagen wie diesen besonders schwer. In mir ist eine tiefe Trauer. Ich habe das Gefühl, dass ich schreien möchte. Doch es bleibt still in mir und um mich herum. Oft fällt es schwer die Gegenwart so anzunehmen, wie sie ist.

Zwischendurch kommen noch immer die Gedanken: „Ich möchte mal wieder anrufen.“

Ich schließe die Augen und sehe Dich, wie Du im Sessel sitzt. Du sitzt auf dem Sessel so, als wenn Du schlafen würdest. Die Beine übereinander geschlagen und die Hände im Schoß gefaltet. Es ist der Schlaf zur Ewigkeit.

In mir kommen die Momente ins Bewusstsein, in denen wir den letzten Gang mit Dir gegangen sind.

Ein Jahr ist es nun her. Viel ist passiert in diesem Jahr. Die Geschehnisse hören nicht auf und es gibt kaum Momente, um zur Ruhe zu kommen.

Und doch sollst Du wissen, dass jetzt (und nicht nur jetzt) meine Gedanken bei Dir sind.

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