Dritter Advent

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Dritter Advent

Die Zeit verrent wie im Fluge. Nun ist es nur noch eine Woche, bis zum Heiligen Abend. Gestern war ich mit meiner Frau einkaufen. Leider fiel mein freier Tag auf einen Samstag. Einerseits habe ich mich über ein Wochenende mit zwei freien Tagen (Samstag und Sonntag) gefreut, andererseits war mir klar, dass am Samstag vor Weihnachten die Geschäfte sehr voll sein würden.

Weihnachtsgeschenke

Bereits seit mehreren Jahren, schenken wir uns gegenseitig (zu Weihnachten) nichts mehr. Wir weichen dem Kommerz aus. Viel lieber schenken wir uns zwischendurch Kleinigkeiten, um dem Gegenüber zu erfreuen.

Lediglich meiner Schwiegermutter wollten wir eine Freude mit einem Geschenk bereiten. Im benachbarten Elektronikkaufhaus nahmen wir uns vor, für sie ein schnurloses Telefon (natürlich seniorengerecht) zu kaufen.

Bereits auf dem Parkplatz wurden wir von einer Blechlawine überrollt. Im Innern des Kaufhauses sah es nicht anders aus. Ich hatte das Gefühl, dass es der letzte offene Tag dieses Ladens sei. Schieben und drängeln in den Gängen war angesagt.

Ich war froh, dass wir bereits wußten, was eingekauft wird, um möglichst schnell das Gebäude zu verlassen. Obwohl ich selber im Einzelhandel arbeite und solche Bilder gewohnt bin, so ist es für mich in der Freizeit übel, in größeren Läden einkaufen zu müssen.

Lebensmittelbereich

Im Anschluß mussten wir Lebensmittel einkaufen (da ich erst Freitag wieder einen freien Tag habe, kaufen wir für alle Tage bis dahin ein). Meine Frau und ich entschlossen uns, einen kleineren Supermarkt für diesen Zwech auszusuchen. Auch dort konnten wir uns zu unserem Bedauern nur einreihen in eine Schlange von Einkaufswagen.

Um so erleichterter war ich, als wir unsere Waren an der Kasse bezahlen konnten.

Schnellrestaurant

Sowohl meine Frau als auch ich verspürten den kleinen großen Hunger und entschlossen uns einen Zwischenstof beim Schnellrestaurant zu tätigen. Schnell ausgesucht hatten wir unser Menue. Leider war die Zubereitung um so langsamer. Schade eigentlich, da der Sinn des Schnellrestaurants verloren gegangen war.

Zu Hause

Ein paar Stunden später fuhren wir unsere auffahrt zum Haus hinauf. Nachdem wir die Einkäufe verräumt hatten, war ich froh, die Stille im Haus genießen zu können. Ich stelle mir die Frage, wie sich all die anderen Menschen fühlen, die heute Einkäufe getätigt haben. Hat es ihnen wirklich Freude bereitet, oder sind auch sie froh, wieder zu Hause zu sein?


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