Der Tod ist immer und überall

Der Tod ist immer und überall

Der Tod ist immer und überall

Immer wieder holt mich die Vergangenheit ein. Dieses geschieht meist dann, wenn man gar nicht damit rechnet. So wie jetzt. Wieder liegt ein Mensch in meinem Freundeskreis im Sterben. Es kommen wieder  all die Erinnerungen des Letzten Jahres auf. Es ist gerade einmal ein gutes Jahr her, dass meine Eltern starben.

Zu gerne würde ich davonfliegen. Hin zur Sonne entlang dem Meer. Vergessen und neu anfangen wäre mein Plan. Doch mache ich es mir da nicht zu einfach? Ich stelle mich der Gegenwart und schaue in das Dunkle was beginnt, mich zu umgeben. Es ist nicht schlimm, denn nach jeder Dunkelheit folgt die Helligkeit. Lernen mit der Gegenwart umzugehen. Ich muss immer wieder lernen, dem licht engegen zu gehen, wenn ich dem Dunkeln begegne.

Vielleicht liegt es daran, dass zu oft Gedanken und Gefühle verdrängt wurden, um mit der Gegenwart besser klar zu kommen. Ein Verdrängen ist nicht Sinn des Ganzen und ich fange an zu verarbeiten. Die Sanduhr des Lebens tickt für jeden von uns. Für Dich genau so wie für mich.

Alles erinnert mich an den traurigen Clown, der lächelnd für ein Kind auf seiner Geige spielt. Dieser steckt tief in mir. Jetzt und immer und überall werde ich den Clown spielen.

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