Anderswelt

anderswelt






















Kennst Du das auch? Es ist der 23te November, kalt und regnerisch. Bereits am Nachmittag wird es 
dunkel. Seit Stunden regnet es. Keine Sonne ist in Sicht.
Es ist Zeit für Wolldecken, Kerzen und gemütliche Atmosphäre. 
Es ist Zeit zum Träumen.
Es ist Zeit für eine Anderswelt.

Aus den Lautsprechern ertönt leise Musik. 

Vielleicht ist es auch so, dass Du Deine Erinnerungen durchlebst. Du erinnerst Dich an viele 
schöne Dinge, die Du erlebt hattest. 

Was auch immer Du gerade denkst und fühlst - es liegt an Dir, was Du daraus machst. 

Die Erinnerung ist ein Teil Deiner Vergangenheit. Ohne sie bist Du nicht Du! Wenn Du träumst, bist 
Du vielleicht in Deiner eigenen, kleinen Welt, Deinem Reich. Du versinkst in eine Anderswelt.

Deine Welt, die so ist, wie Du sie gerne möchtest. Denke nicht daran, dass man Dich als Träumer
abstempeln könnte. Jeder von uns ist es. Die Schale des Seins gibt nur vor, was Du sehen sollst.
Richtig sehen, tust Du mit dem Herzen.

Ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt. Und ich mache was ich möchte. Mir ist es egal, ob ich 
anecke, denn ich lebe so, wie es mir richtig erscheint. Warum nicht einfach die Augen schließen 
und träumen? Warum nicht zurück denken an vergangene Zeiten? Ohne dem wären wir nicht das, was wir 
sind.

Stelle Dir vor, Du könntest über den Regenbogen gleiten. Stelle Dir vor, Du könntest fliegen.
Tauche hinab in Deine kleine Welt voller Elfen, Zwerge, Drachen oder viele Fabelwesen. Nur für den 
Moment entfliehst Du dem Jetzt. 

Nein, es soll keine Flucht aus dem Jetzt sein. Das mußt Du meistern und Deinen Weg gehen. Lasse
Dir aber nie verbieten einen Moment Deine Zeit stehen zu lassen um einzutauchen in die Anderswelt.
Deine Träume, Erinnerungen und Wünsche kann Dir niemand nehmen. 

Lebe das Leben und lebe den Moment. Denke daran, dass jeder von uns eine kleine Sanduhr in sich 
trägt.
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Warum schreibe ich

warum
















Manches Mal frage ich mich: Warum schreibe ich? Wer bin ich?
Was hat es mit dieser Internetseite auf sich.

Ich erinnere mich an meine ersten Zeilen, die ich hier veröffentlicht habe.
Diese Zeilen entstammen meinem damaligen Tagebuch. Damals schrieb ich meine Gedanken 
auf Zettel und hatte sie überall liegen. Später schrieb ich Tagebuch - auf Paspier -
zu Zeiten, in denen es noch keine erschwinglichen Computer gab.

Letzendlich ist mein Blog eine Weiterführung meiner damaligen Gedanken.
Als ich jung war, schrieb ich alleine für mich die Gedanken auf. 
Zu meinem eigenen Ärger, war meine Partnerin zu dieser Zeit der Meinung, meine Tagebücher zu lesen.

Warum? Es gab für mich keine plausible Erklärung. Was bewegt einen Menschen, die Tagebücher des
Anderen zu lesen? Von einem auf den anderen Tag faßte ich keinen Stift mehr an, um meine Gedanken
nieder zu schreiben. 

Erst Jahre später begann ich wieder zu schreiben. Doch es gab einen Unterschied:
Wenn nun jemand meine Gedanken "lesen" möchte, erleben möchte, was mich bewegt, braucht er nur die-
sen Blog zu verfolgen. 

Die Frage nach dem "Warum?" hat sich für mich wie eine Seifenblase entwickelt. Sie ist zerplatzt.
Einfach so. Das, was ich schreibe, sind keine Geheimnisse. Es sind meine manchmal wirren Träume,
die ich zu papier bringe. Mehr nicht. Träume, Gedanken und Wünsche. Es ist das, was in jedem von 
uns schlummert.

Versuche es auch einmal. Es befreit. Du kannst träumen und Deine Träume niederschreiben. Niemandem
müssen Deine Zeilen gefallen. Für niemanden müssen sie wichtig sein. Entscheidend ist das, was Du 
denkst, wie du Dich dabei fühlst. 

Manches Mal sind es nur Wortspielereien, die mich beschäftigen. Ein anderes Mal denke ich über sehr
komplexe Themen nach. Für mich ist es der Gedankenaustausch mit mir selber. 

Sicherlich freue ich mich, wenn ich anderen Menschen mit meinen Wortspielerein im Bereich 
Spiegelbild der Seele eine Freude bereiten kann. auch freue ich mich, wenn ich meine Bildzusammen-
stellungen in den Weiten des Internets wiederfinde. 

Durch Euch wandern meine Gedanken in die Welt hinaus. Dafür danke ich jedem einzelnen Leser!


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Träumen

















Es ist Zeit zum Zräumen. Kannst Du Dich an Deinen letzten Traum erinnern? Und hast Du Dir einmal
Gedanken über dessen Bedeutung gemacht? Zu Beginn meiner Gedanken überlege ich, was als Traum 
bezeichnet wird:

"Ein Traum ist eine psychische Aktivität während des Schlafes."

Mal ehrlich: Erinnerst Du Dich daran, was Du die letzte Nacht geträumt hattest? Oder die Nacht 
davor? Im Grunde genommen erinnern wir uns an kaum einen Traum. Das ist aber auch nicht tragisch.
Schließlich, träumen wir ja nicht nur von positiven, sondern auch von negativen Dingen.

Man sagt, in den Träumen werden die Erlebnisse des Tages verarbeitet. Um das beurteilen zu können,
müßte man sich eingehend mit der Traumdeutung auseinandersetzen. Ebenso mit der Bedeutung des 
eigenen Traumes. 

Um ehrlich zu sein: Eine gewisse Zeit habe ich mich damit beschäftigt. Doch als ich mich in den
Weiten des Internets schlau machen wollte, wurde es mir zuviel. Hat nicht jeder Traum seine
individuelle Bedeutung? Und muß ein Traum etwas bedeuten?



















Träumen kann so schön sein. Vor allen Dingen dann, wenn man sie aktiv erlebt. Ich sitze gemütlich
im Wintergarten mit einer Tasse Kaffee. Ich schaue den Hunden beim Spielen zu. Um mich herum ist
aus dem Haus nichts zu hören. Kein Fernseher, keine Musik, kein Lärm erreicht mich. 

Zwischendurch schließe ich meine Augen. Ich stelle mir vor, wie es wäre, jetzt am Meer spazieren 
zu gehen: Das Rauschen der Wellen zu hören, den Sonnenaufgang anzuschauen. Ist es nicht viel 
schöner, zwischendurch zu träumen, den Alltag hinter sich zu lassen und sich etwas schönes 
vorzustellen?

Diese Zeiten sind für mich genau die Zeiten, in denen ich bewußt Träume. Es sind meine eigenen 
kleinen Träume, die mir niemand nehmen kann. Die wenige Zeit die wir auf unserem Planeten sein 
dürfen, sollten wir viel öfter mit diesen kleinen und positiven Momenten genießen.

Versuche zu träumen. Schließe Deine Augen und stelle Dir etwas wurderschönes vor. Tauche ein in 
diesen kleinen Moment. Anders ausgedrückt: Es ist Zeit zum Träumen.
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