glückspille

Glückspillen?

Glückspillen für Jedermann Wenn die Schmerzen unerträglich sind, man sich kaum bewegen kann, der Rücken nur noch krumm und voller Schmerzen ist, versucht man erst es selbst zu diagnostizieren. „Man nehme eine (Glücks)Schmerzpille und morgen sieht alles besser aus“. Dazu die Wärmflasche – gut verpackt ins Bett. Und nun? Leichte Verbrennungen am Rücken durch die Hitze. Die Schmerzen sind stärker als am Tag zuvor – also auf zum Arzt… Kurze Diagnose: Verhoben, verdreht Schnelle Hilfe: Andere (Glücks)Schmerzpillen und drei Tage Ruhe. Ich bin nun krank geschrieben. Morgens Pillen, abends Pillen, doch die Schmerzen bleiben. Freitag bin ich wieder ab zum Arzt. Ich bin im Ärztehaus und habe einen Termin für zwischendurch. Eine Stunde warten war nun angesagt. Nun behandelte mich ein anderer Arzt. Gleiche Diagnose…. und was nun? „Das mit den Pillen lassen wir jetzt mal; die werden gleich nicht mehr gebraucht. Bitte einmal auf den Rücken legen.“ Der Arzt

Zugzwang – Das Spiel des Arbeitgebers

Zugzwang – Das Spiel des Arbeitgebers Wir erinnern uns: Nach meiner Kündigung durch die CHS, die nicht fristgerecht getätigt wurde, reichte mein Anwalt eine Kündigungsschutzklage ein. Entsprechend kommt es vor dem Arbeitsgericht zu einer Güteverhandlung. Wenn es nach meinem aktuellen Arbeitgeber geht, ist das Arbeitsverhältnis in zwei Tagen beendet. Der Rest interessiert ihn nicht. Das Warten auf die Güteverhandlung vor dem Arbeitsgericht Aachen geht weiter. Bisher gibt es zwei Termine. Zwei Termine, die sich in Luft auflösen. Ich sehe lediglich das Spiel mit der Zeit. Zeit ist etwas, was ich nicht habe. Das weiss die gegnerische Partei. Es ist wie in der Politik. Wer sitzt am längeren Hebel? Der erste Termin wird ohne Vorankündigung ein Tag vor Eröffnung der Verhandlung von der gegnerischen Seite abgesagt. Wie ich mitbekommen habe, wird von mehreren Mitarbeitern eine Kündigungsschutzklage eingereicht. All diese Verhandlungen sind bereits abgesagt. Man stelle sich vor: Innerhalb eines Tages werden

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Kündigungsschutzklage

Kündigungsschutzklage             Aus der Starre erwacht! Die Kündigungsschutzklage folgt nun! Nach dem der Schock der eigenen Kündigung hinter mir liegt, habe ich mir viele Gedanken gemacht, wie es nun weitergeht. Es hat einiges an Bauchschmerzen bereitet. Man stelle sich vor: anstatt einer Weihnachtsgrativikation oder einer Beförderung bekomme ich zum Jahreswechsel mehr oder weniger unvorbereitet meine Kündigung. Da heißt es erst einmal klare Gedanken fassen, sortieren und begreifen. Und nun? Kurzentschlossen habe ich am Donnerstag einen Termin beim Anwalt bekommen. Meine Empfehlung nach einiger Internetrecherche: Solltet Ihr ebenfalls in solch eine Situation kommen, sucht einen Fachanwalt für Arbeitsrecht auf. Es bedarf immer dem jeweiligen Fachgebiet. Nimm nie einen allrounder, der sich im Arbeitsrecht nicht auskennt! Nicht jeder von uns ist rechtschutzversichert (meine Wenigkeit ist es zumindest nicht). Trotzdem mein Tip an Euch: Nehmt euch einen Anwalt! Höchstwahrscheinlich belaufen sich die Kosten für einen Anwalt (bei Erfolg)