Träumen

















Es ist Zeit zum Zräumen. Kannst Du Dich an Deinen letzten Traum erinnern? Und hast Du Dir einmal
Gedanken über dessen Bedeutung gemacht? Zu Beginn meiner Gedanken überlege ich, was als Traum 
bezeichnet wird:

"Ein Traum ist eine psychische Aktivität während des Schlafes."

Mal ehrlich: Erinnerst Du Dich daran, was Du die letzte Nacht geträumt hattest? Oder die Nacht 
davor? Im Grunde genommen erinnern wir uns an kaum einen Traum. Das ist aber auch nicht tragisch.
Schließlich, träumen wir ja nicht nur von positiven, sondern auch von negativen Dingen.

Man sagt, in den Träumen werden die Erlebnisse des Tages verarbeitet. Um das beurteilen zu können,
müßte man sich eingehend mit der Traumdeutung auseinandersetzen. Ebenso mit der Bedeutung des 
eigenen Traumes. 

Um ehrlich zu sein: Eine gewisse Zeit habe ich mich damit beschäftigt. Doch als ich mich in den
Weiten des Internets schlau machen wollte, wurde es mir zuviel. Hat nicht jeder Traum seine
individuelle Bedeutung? Und muß ein Traum etwas bedeuten?



















Träumen kann so schön sein. Vor allen Dingen dann, wenn man sie aktiv erlebt. Ich sitze gemütlich
im Wintergarten mit einer Tasse Kaffee. Ich schaue den Hunden beim Spielen zu. Um mich herum ist
aus dem Haus nichts zu hören. Kein Fernseher, keine Musik, kein Lärm erreicht mich. 

Zwischendurch schließe ich meine Augen. Ich stelle mir vor, wie es wäre, jetzt am Meer spazieren 
zu gehen: Das Rauschen der Wellen zu hören, den Sonnenaufgang anzuschauen. Ist es nicht viel 
schöner, zwischendurch zu träumen, den Alltag hinter sich zu lassen und sich etwas schönes 
vorzustellen?

Diese Zeiten sind für mich genau die Zeiten, in denen ich bewußt Träume. Es sind meine eigenen 
kleinen Träume, die mir niemand nehmen kann. Die wenige Zeit die wir auf unserem Planeten sein 
dürfen, sollten wir viel öfter mit diesen kleinen und positiven Momenten genießen.

Versuche zu träumen. Schließe Deine Augen und stelle Dir etwas wurderschönes vor. Tauche ein in 
diesen kleinen Moment. Anders ausgedrückt: Es ist Zeit zum Träumen.
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Familie























Erinnern wir uns: Wie war das "Leben" als Kinder in der eigenen Familie? Ich erinnere mich,
dass ich nicht schnell genug ausziehen wollte. Ich wollte erwachsen werden und auf 
meinen eigenen Füßen stehen. 

Ich muss eingestehen, dass zu dieser Zeit das Verhältnis 
zu meinen Eltern nicht gerade umwerfend war. 

Kurz nach meinem achtzehnten Geburtstag zog ich zu Hause aus. Die erste eigene "Wohnung". 
Vielmehr war es ein untervermieteter Keller. Zu dieser Zeit absolvierte ich eine Ausbildung
und hatte nich all zuviel Geld. Die Räume waren aber für mich bezahlbar. 

Mit meinem Auszug verlor sich der Kontakt zu meinen Eltern für viele Jahre. Besuche meinerseits 
waren sehr selten, meist nur zu Weihnachten oder Geburtstagen. Anrufe erfolgten zur damaligen 
Zeit keine. 

Zwischendurch brach der Kontakt sogar ganz ab. Vielleicht lag es aber auch daran, dass 
insbesondere das Verhältnis zu meinem Vater nicht hervorragend war.

An dieser Stelle überlege ich, was es überhaupt mit dem Begriff Familie auf sich hat und
recherchiere im Internet. Auf Wikipedia  fange ich an zu lesen. Weiterhelfen tut es nicht.
Vielmehr ist es die differenzierung zwichen Realität und Wunschdenk, wie eine Familie funktio-
niert.

Erst sehr viel später änderte sich das Bild. Während mein Kontakt zu meiner Mom immer besser 
wurde, tat sich gegenüber meinem Vater nicht viel. Die Distanz zueinander war eingefroren.
Mit der Situation hatte ich selber in den Zeiten sehr zu kämpfen, als ich mit Krebs im 
Krankenhaus lag.

Meine Eltern besuchten mich und es dauerte keine zehn Minuten, bis sich mein Vater mit dem 
Kommentar verabschiedete, er hätte einen seiner Migräneanfälle. Es war jedes Mal wie ein 
Messerstich ins Herz. Trotzdem ließ ich mir nichts anmerken und bedankte mich für den 
Besuch.

Erst nach Jahren änderte sich das Verhältnis zu meinem Vater. Dieses geschah in den Zeiten, als 
er selber Krebs hatte und im Krankenhaus lag. Ich erinnere mich daran, dass er, als ich ihn 
besuchte, folgendes sagte: "André, jetzt weiß ich, wie Du Dich gefühlt und durchgemacht hattest!
Es tut mir leid, dass ich vieles nicht erkannt hatte in der Vergangenheit." Dabei fing er an zu 
weinen.

Ich nahm ihn in den Arm und wir hielten für den Moment aneinander fest. Es folgte eine lange 
Aussprache zwischen uns. Seit dieser Zeit pflegten wir den Kontakt zueinander und 
intensivierten ihn. Spärer verging keine Woche, in denen ich meine eltern nicht besucht hatte, 
oder mit ihnen telefonierte. 

Oft und gerne telefonierte oder besuchte ich meine Eltern. Das alles hätte viel eher passieren
sollen. Später, als sie gestorben waren und ich Gespräche mit meien Geschwistern führte, hatte
jeder von uns, gegenüber unseren Eltern, unterschiedliche Erfahrungen gemacht.

Ich kann nur jedem von euch empfehlen: 

Da irgendwann einmal keine Worte mehr kommen können, nutzt den Moment, um mit Euch und allem 
Anderen ins Reine zu kommen. 
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Zukunft





















Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen.
Ein altes Sprichwort, welches doch so aktuell wie nie zuvor ist. Es hat so viel Bedeutung.
Wie sieht es mit unserer Zukunft, unserer Erde?

Mit einem Besitz kann man tun, was man will, aber mit einer Leihgabe sollte man verantwortungsvoll
umgehen. Die Erde ist nicht unser Eigentum, sondern nur geliehen und unsere Kinder werden uns danach
fragen, ob wir uns ihr gegenüber verantwortlich
verhalten haben, oder ob wir Raubbau getrieben haben nach dem Motto: "Nach uns die Sintflut!"

Doch was tut der Mensch? Ist er nicht auf dem besten Wege, sich selbst und die von uns doch so sehr
geliebte Erde zu zerstören?

An dieser Stelle nur die Schlagzeilen aus der Presse vom Oktober:
31.10.2017 - Junge sprengt sich in Kabul auf Gehsteig in die Luft
31.10.2017 - Ein 29-Jähriger überfährt NYC mit einem Pick-Up-Truck Menschen.
28.10.2017 - Doppelanschlag in Mogadischu
14.10.2017 - Anschlag in Mogadischu
01.10.2017 - Messerangriff am Bahnhof Marseille

Ich stelle mir die Frage nach dem "Warum?". Schon immer wurden anschläge und auch Kriege unter dem
Deckmantel des Glaubens ausgefochten. Hat der Mensch aus der Vergangenheit nicht gelernt? 

Was ist zusätzlich mit dem Raubbau an unserer Natur? Rund um den Globus sterben Arten, werden Wälder
abgeholzt, versiegt das Trinkwasser. Wasser, Böden, Tiere, Pflanzen und Ökosysteme sterben aus und
brechen in sich zusammen. 

Die Ökosysteme seien die „Lebensversicherung“ der Menschen. Haben wir das vergessen? 20 Prozent 
aller Wirbeltiere sind mittlerweile vom Aussterben bedroht. Der Verlust an natürlichen Wäldern 
hält in großem Umfang an.

Unser ursprüngliche Lebensraum ist seit 1980 um 20 Prozent geschrumpft. Überfischung bedroht die 
Bestände.  Die Verschmutzung der Meere schreitet voran. Wir sägen am Ast, auf dem wir sitzen.

Die Erde ist mittlerweile an der Grenze der Tragfähigkeit. Haben wir vergessen, dass wir die Erde 
nur von unseren Kindern geliehen haben? Angst vor der Zukunft!
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