Ich geb nicht auf

Überall gibt es Krieg, Mord, Vergeltung . Keine Unbeschwertheit mehr. Selbst im Kleinen ist es so. Immer und immer wieder wird man mit dem Bösen konfrontiert.

Als Betreiber mehrerer Internetprojekte hatte ich das letzte Jahr „Ruhe“. Doch nun war es soweit. Eine Sicherheitslücke im Blog wurde dazu genutzt, die gesamte Internetpräsenz zu infiltrieren. Die Seite wurde als „Spamschleuder“ benutz, beim Hoster wurde Alarm geschlagen, weil der Server mit Daten zugemüllt wurde.

Alle Versuche, das Sicherheitsloch und damit das Problem zu eleminieren scheiterten. Die Infiltration war soweit fortgeschritten, dass man täglich damit beschäftigt war, unbekannte und böse Datein zu löschen. Alles hat nichts geholfen. In sofern gab es nur eine Lösung für mich: Ich machte mich in den letzten Tagen daran, alle relevanten Sachen (Blogbeiträge, Fotos, Daten) zu sichern, um danach den Blog neu aufzusetzten. Ein Backup hätte nicht viel gebracht, weil ich nciht wußte, wann die Infiltration stattfand.

In mühevoller Kleinarbeit habe ich den Blog zu neuem Leben verholfen. Ich gebe nicht auf, daran zu glauben, dass der Mensch in Ruhe und Gelassenheit mit und durch seinen IST Zustand nach vorne schaut. Ich habe es nicht verlernt. Ich schaue nach vorne. Es geht voran. Nur einen Schritt rückwärts, um nun zwei Schritte nach vorne zu gehen. Der Blog lebt!

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Perfektion

Immer wieder schaue ich mir das nachfolgende Video an. Zu sehen ist die Perfektion beim Tanzen: Musik im Einklang mit Körper und Geist. Selten habe ich ein so eingespieltes Paar beim Tanzen gesehen. Schaut es Euch an und erfreut Euch an dem, was Ihr seht:

Ich bin einfach nur begeistert!

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Vater und Sohn

Dies ist nur eine kleine Geschichte über Vater und Sohn. Eine kleine Geschichte für all jene die in ihrem Leben so hart und lange arbeiten. Wir sollten nicht zulassen, dass uns in unserem turbulenten Leben, der Blick für das fehlt, was wirklich wichtig ist. Die Menschen, die wir lieben.
Sohn: „Papa, kann ich Dich mal was fragen?“
Vater: „Klar, mein Junge. Was ist los?“
Sohn: „Papa, wie viel Geld verdienst du in der Stunde?”
Vater: „Nun, ich denke solche Dinge haben dich noch nicht zu interessieren. Warum fragst du so was?
Sohn: „Ich möchte es einfach nur wissen. Bitte bitte, sag mir, wie viel du in der Stunde verdienst.“
Vater: „Na gut, wenn du es unbedingt wissen möchtest, Ich verdiene 100 Franken in der Stunde.“
Sohn: „Oh.“ (Er senkt den Kopf)
Sohn: „Papa, kannst du mir vielleicht 50 Franken leihen?“
Vater: „(äusserst verärgert) So so! Deshalb fragst du also. Du willst dir Geld von mir leihen, um dir irgendein dämliches Spielzeug oder anderen Blödsinn zu kaufen. So nicht mein Freund. Marschier in dein Zimmer und ab ins Bett! Du solltest mal darüber nachdenken, wie egoistisch du eigentlich bist. Ich arbeite jeden Tag extrem hart und muss mir dann abends so dreiste Fragen anhören!“
Der kleine Junge geht still und leise in sein Zimmer und schließt die Tür.
Der Vater setzt sich erst mal hin, wird jedoch umso wütender, je mehr er über die Frage des Jungen nachdenkt.
„Wie durchtrieben mein Sohn nur ist! Stellt mir solche Fragen, nur um an Geld zu kommen!“
Über eine Stunde vergeht bis der Vater sich beruhigt hat und anfängt Nachzudenken.
„Vielleicht gibt es da wirklich etwas, dass mein Sohn dringend braucht. Er fragt sehr selten nach Geld. Eigentlich hat er noch nie gefragt. Vielleicht braucht er die 50 Franken tatsächlich. Vielleicht habe ich ihm Unrecht getan.“ Der Vater geht zum Zimmer des kleinen Jungen, öffnet die Tür und betritt das Zimmer.
Vater: „Schläfst du schon, Sohnemann?“
Sohn: „Nein, Papa, ich bin noch wach.“
Vater: „Schau mal, ich habe noch mal über alles nachgedacht. Vielleicht war ich tatsächlich ein bisschen zu streng zu dir. Es war ein langer Tag, eine Menge hat sich angestaut und du hast alles abbekommen. Hier sind die 50 Franken um die du mich gebeten hast. Es tut mir leid.“
Der kleine Junge lächelt. Sohn: „Danke, Papi!”
Der kleine Junge greift unter sein Kopfkissen und holt ein paar weitere zerknitterte Scheine hervor. Der Vater sieht, dass der Junge unter seinem Kissen bereits Geld gebunkert hat und wird erneut wütend. Langsam und ruhig beginnt der kleine Junge das Geld zu zählen und schaut danach seinen Vater an.
Vater: „Warum zum Teufel fragst du nach Geld, wenn du schon welches hast?“
Sohn: „Weil ich noch nicht genug hatte. Jetzt aber reicht es! Papi, jetzt habe ich 100 Franken. Darf ich hierfür eine Stunde deiner Zeit kaufen? Bitte komme morgen früher von der Arbeit nach Hause. Ich möchte gerne mit dir zusammen Essen.“
Die Zeit vergeht, ob wir wollen oder nicht. Wir sollten die Zeit mit unserer Familie und mit unseren Freunden bewusst nutzen, denn wir leben nur einmal. Natürlich müssen wir in unseren Jobs für unsere Arbeitgeber auch unser Bestes geben – nur wenn wir dafür die Menschen vernachlässigen, die uns wichtig sind, ist der Preis einfach zu hoch. Es gibt einfach Dinge, die wichtiger sind als Arbeit.
Quelle: Internet – Verfasser unbekannt
Diesen Text gibt es in den unterschiedlichsten Versionen im Internet zu finden. Mal sind es Eurobeträge, mal andere Währungen. Der Text der gleiche. Als ich diesen Text erstmals gelesen hatte, musste ich ein wenig schmunzeln. Doch wenn man ihn ein weiteres Mal liest, beginnt man nachzudenken.
Es entsteht der Gedanke, was wirklich wichtig im Jetzt ist.

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