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Der gute böse ADAC

Jeder von uns kennt die „Gelben Engel“, den ADAC. Dieser Verein hat derzeit geschätzt 19 millionen Mitglieder. Fatal: Der Kommunikationschef – Michael Ramstetter – des Vereins ist gleichzeitig Chefredakteur der Mitgliederzeitschrift „Motorwelt“. Er räumt seine Posten.

Was war passiert? Der ADAC vergibt regelmäßig Preise für verschiedene Stimmwahlen zu den heimischen Autos. Unter anderem gibt es dort die Kategorie Lieblingsauto der Deutschen. Eben diese Kategorie wurde „geschönt“.

Was mich besonders ins Grübeln bringt, ist die die Tatsache, dass solche Dinge immer wieder passieren. Da ist jemand gleichzeitig in zwei „Unternehmen“ in einer gehobenen Position und nutzt dieses aus. Kann man niemandem mehr trauen?

Folge: Ramstetter übernimmt dafür „die alleinige persönliche Verantwortung“ und hat sämtliche Funktionen beim ADAC niedergelegt. Doch das Vertrauen ist wieder einmal mißbraucht worden. Ein Schelm, wer böses denkt.

Nun stellt sich die Frage: Was ist denn nun wirklich das Lieblingsauto der Deutschen?

Andererseits: Ist das ein Thema, welches wirklich wichtig ist? Für mich gibt es kein Lieblingsauto. Schon immer das Auto für mich ein notwendiges Übel gewesen, um von Punkt a nach Punkt b zu gelangen. Mit achtzehn fing ich an, einen Führerschein zu bekomen. Die theoretische Prüfung habe ich direkt nach kurzer Zeit absolviert. Beim paraktischen unterricht nahm ich an zwei Fahrstunden teil, parkte das Auto am Straßenrand und sagte dem Fahrlehrer: „Das ist nix für mich. Ich fahre lieber mit der Bahn nach Hause.“

Bis zum eigentlichen Führerschein vergingen noch zehn Jahre. Da benötigte ich ihn aus beruflichen Gründen.

Noch heute sehe ich das Auto als reines Fortbewegungsmittel. Das wird wohl auch in der Zukunft bleiben. Für mich muss ein auto praktisch sein. Nicht mehr und nicht weniger. Ich lege keinen Wert auf PS, Schnelligkeit oder sportlichem Aussehen.

In sofern, interessiert mich der eigentliche Bericht, vom Lieblingsauto der Deutschen nicht wirklich. Viel wichtiger für mich ist die Tatsache, dass diejenigen, die diesen Bericht geschrieben haben, nicht loyal gegenüber ihren mitgliedern sind.

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