Die Hunde sind los

powHeute war mein freier Tag. Ich genoß die Stunden mit seeligem Nichtstun. Am Nachmittag wollte meine Frau mit mir und den Galgos einen Ausflug zur Hundewiese machen. Es war trocken und das Wetter lud dazu ein. Also Hunde ins Auto gesetzt und los gefahren.

Die Fahrt endete jedoch nach nicht einmal einem Kilometer. Als wir um die Kurve fuhren öffnete sich die Heckklappe des Wagens. Und dann? Die Hunde sind aus dem Auto raus und rannten im Rudel die Hauptstraße im Ort entlang. Es dauerte keine Minute….. bis ein PKW in seinen „Vordermann“ krachte, da dieser durch die Hunde auf der Straße stand.

Anja ging zu den Unfallbeteiligten, während ich mit dem Auto den Ort immer wieder durchfuhr, um die noch freilaufenden Hunde „einzufangen“. Dieses immer mit dem Hintergedanken: „Hoffentlich passiert nicht noch mehr“.

Nach und nach (es dauerte fast eine Stunde) gelang es, die Hunde sicher nach Hause zu bringen.

Durch die schnelle Reaktion von Passanten (die die nachfolgenden Autos stoppten), konnte schlimmeres verhindert werden. Nicht auszumalen ist der Gedanke, wenn sich die Heckklappe während der Fahrt z.B. auf der Autobahn geöffnet hätte.

Nachdem die Polizei alle Beteiligten vernommen hatte und ich einen entsprechenden Unfallbericht für die Versicherung erhielt fuhr ich nach Hause. Dort wurden die Hunde von Anja bereits verarztet: Schürfwunden und offene Wunden wurden von ihr direkt behandelt.

Nun lasse ich mich überraschen was versicherungstechnisch passiert. Miur stellt sich die Frage: Warum hat der eine PKW nicht auch rechtzeitig gebremst und ist ungebremst auf das andere Fahrzeug aufgefahren? Laut der Zeugenaussage einer Passantin, stand ver vordere PKW bereits, bevor der Auffahrunfall passierte.

Unterm Strich bin ich trotz alledem froh, dass nicht weitaus schlimmeres passiert ist. Außer Blechschaden und kleineren Blessuren bei den Unfallbeteiligten – und den Hunden – ist Gott sei dank nichts schlimmeres passiert.

War der Tag wie ein Griff ins Klo?

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