Standart

Momentaufnahmen…..
Wenn man voller Sorgen und Nöten ist, der Stress einen immer wieder einholt, sollte man daran denken, wie unbeschwert das Leben doch ist oder sein könnte. Einfach für einen Moment zurückziehen und alles genießen.
Alles ist so schnelllebig und Eile ist zum Standart geworden.
Zwischendurch lehne ich mich lieber zurück und erfreue mich an den Kleinigkeiten des Lebens: Eine Blume…. gerade jetzt, wo die Vielfalt der Farben zu sehen ist. Ein spielender Hund, der mir aufzeigt, was wichtig ist und zählt.
Und tagtäglich erfreue ich mich der Liebe, die mir geschenkt wird. Liebe neu erfahren nach Zeiten, in denen ich glaubte, sie würde nicht mehr existieren. Ein wunderschönes Gefühl, welches mit nichts aufzuwiegen ist.
Nach Jahren habe ich wieder angefangen zu fotografieren. Momente werden festgehalten in den Erinnerungen und nun auch auf Papier. Kein Vergleich, ob ich ein Foto in der digitalen Welt sehe, oder wie jetzt auf Papier in den Händen halte.
Pläne schmieden für das JETZT und für das, was kommt. Heute sammele ich die Zettel zusammen, auf denen ich all meine Gedanken aufgeschrieben habe und schaue was damit passiert….

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Ein Jahr

An meinen Dad…
Ein Jahr ist es nun her, dass Du von uns gegangen bist. Oft sitze ich am Eßzimmertisch, höre Musik und denke an Dich.
Denke an die Zeit zurück in der Du noch unter uns warst.
Denke an die vielen Gespräche zurück, die wir in den letzten Jahren geführt hatten
Denke an die vielen Abende zurück, die wir in den Monaten vor Deinem Tod miteinander verbrachten durften
Denke denke denke
Oft fällt es schwer die Gegenwart so anzunehmen, wie sie ist. Zwischendurch kommen noch immer die Gedanken: „Ich müsste mal wieder durchklingeln…“
Ich schließe die Augen und sehe Dich, wie Du im Sessel gesessen hattest. So, als wenn Du schlafen würdest. Die Beine übereinander geschlagen und die Hände im Schoß gefaltet. Schlaf zur Ewigkeit.
In mir kommen die Momente ins Bewusstsein, in denen wir den letzten Gang mit Dir gegangen sind.
Ein Jahr ist es nun her. Viel ist passiert in diesem Jahr…. Die Geschehnisse hörten nicht auf und es gab kaum Momente zur Ruhe zu kommen.
Und doch sollst Du wissen, dass jetzt (und nicht nur jetzt) meine Gedanken bei Dir sind.

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Ich

Ruhe genießen…
Einige Zeit ist es her, dass ich meine Gedanken in Texte verpackt habe. Nach fast einem viertel Jahr glaube ich, wieder auf dem richtigen Weg zu sein. Nicht aufgeben, nach vorne schauen. Ruhe und zu mir selber finden.
An den Wochenenden nehme ich mir die Zeit, lange Spaziergänge zu tätigen. Das Rauschen der Blätter in den Bäumen wird wieder bewusst wahrgenommen, welche sich im Wind bewegen. Die Vögel werden immer aktiver. Besonders schön ist es, wenn mein Blick zum Boden wandert und ich am Wegesrand die Vorboten des Frühlings erblicke. Krokusse fangen an zu blühen und geben dem Boden eine ungeheure Vielfalt an Farben. Kein trübes SCHWARZWEIß mehr.
Es scheint, als wollen mir alle sagen: „Lebe den Augenblick noch bewusster“
Genau das tue ich. Mein Leben und denken beschränkt sich immer mehr auf das Wesentliche, um glücklich zu sein und zu bleiben. Leider geht dieses bewusste Leben so oft und bei so vielen Menschen verloren. Ist es nicht viel wichtiger zu fragen: „Was für Blumen hast Du im Fenster stehen oder?“ als zu wissen: „Welche tolle Ausstattung und welchen Luxus hat Deine Bleibe?“ Es erinnert mich an die Zeiten, als die Kinder noch unbeschwert spielen konnten mit ihrer Unbeschwertheit des Lebens. Wir sollten nie das Kind in uns allen vergessen.
Bei meinen Spaziergängen kann ich ICH sein mit allen Ecken und Kanten.

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