Spiegelbild

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Zwischendurch schweife ich mit meinen Gedanken zurück in die Vergangenheit. Ich erinnere mich, wie sich mein Vater mir gegenüber verhalten hatte. Dieses in den Situationen, in denen ich mich nun als Vater einer erwachsenen Tochter sehe.

Damals schwor ich mir, dass wenn ich in manch einer Situation sei, mich nicht so  verhalten werde. Ich wollte anders sein, es besser machen…. Und nun?

Nun kommt mir ein Satz in den Sinn, den seierzeit Manfred Krug einmal sagte:

„Ich hatte immer Angst, wie mein Vater zu werden. Jetzt bin ich´s und es ist gar nicht so schlimm“

Um ehrlich zu sein: HEUTE verstehe ich um so mehr, was mein Vater früher oftmals meinte. Ich habe lange Zeit gebraucht, um zu verstehen

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Kennst Du auch diese Situationen? In der eigenen Kindheit hätte ich meinen Vater so manches Mal „verwünscht“. Ich konnte oder wollte nicht glaube, was er mir erzählte. Ich wurde autoritär erzogen. Darüber laßt sich mit Sicherheit streiten.

Meine Tochter genoß sehr viele Freiräume. Allerdings zeigte ich ihr auch auf, wo ihre Grenzen waren und sind. Sicherlich hat sie es mehr wie ein Mal ausgereizt. Das hat in der Kinder- u. Jugendzeit wohl jeder von uns gemacht. Und genua so oft haben wir unsere eltern an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gebracht.

Heute habe ich begriffen, worauf es ankommt, was wichtig und unwichtig ist. Diese Erkenntnis versuche ich meiner Tochter mit auf den Weg zu geben. Ob dieses immer gelingt, möchte ich bezweifeln. Vielmehr glaube ich, dass es auch bei uns die Situationen gibt, in denen mich meine Tochter verfluchen möchte.

Fazit

Meine Tochter kann und darf mich sher gerne verfluchen, wenn sie das, was ich ihr mit auf den Weg gebe, zumindest ein bischen zu Herzen nimmt. Dieses geschieht nicht sofort. Es wird Zeit kosten, bis auch sie begreift.

Ich habe das Gefühl, dass wir an dieser Stelle ein Murmeltier sehen. Und was wissen wir bereits?

Ewig grüßt das Murmeltier.


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