Kündigungsschutzklage

Kündigungsschutzklage

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Aus der Starre erwacht! Die Kündigungsschutzklage folgt nun!

Nach dem der Schock der eigenen Kündigung hinter mir liegt, habe ich mir viele Gedanken gemacht, wie es nun weitergeht. Es hat einiges an Bauchschmerzen bereitet. Man stelle sich vor: anstatt einer Weihnachtsgrativikation oder einer Beförderung bekomme ich zum Jahreswechsel mehr oder weniger unvorbereitet meine Kündigung. Da heißt es erst einmal klare Gedanken fassen, sortieren und begreifen.

Und nun?

Kurzentschlossen habe ich am Donnerstag einen Termin beim Anwalt bekommen. Meine Empfehlung nach einiger Internetrecherche: Solltet Ihr ebenfalls in solch eine Situation kommen, sucht einen Fachanwalt für Arbeitsrecht auf. Es bedarf immer dem jeweiligen Fachgebiet. Nimm nie einen allrounder, der sich im Arbeitsrecht nicht auskennt!

Nicht jeder von uns ist rechtschutzversichert (meine Wenigkeit ist es zumindest nicht). Trotzdem mein Tip an Euch: Nehmt euch einen Anwalt! Höchstwahrscheinlich belaufen sich die Kosten für einen Anwalt (bei Erfolg) auf einen kleinen Teil des zu erwartenden Erfolgs einer Klage.

Ganz wichtig bei solch einem Gang ist die Einhaltung der gesetzlichen Fristen: Eine Kündigungsschutzklage muss innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung bei der zuständigen Kammer eingereicht werden. Ansonsten geht der Arbeitgeber davon aus, dass die Kündigung von der Arbeitnehmerseite her anstandslos angenommen wird!

Bepackt mit Arbeitsvertrag, Kündigung, Verdienstnachweisen und sonstigem Schriftwechsel zwischen Arbeitgeber und – nehmer folgt der Termin beim Anwalt.

Ich muss zugegeben: Schon lange habe ich beim Lesen der Unterlagen kein solches Grinsen gesehen wie das von meinem Anwalt! Seine ersten Äußerungen: Die Kündigung ist nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben wurde! Ein Lichtblick?

Meine Firma stellt sich als eines der größten Unternehmen im Dienstleistungsbereich dar. Aber: Sie halten es nicht für nötig, Kündigungsfristen (die gesetzlich verankert sind) einzuhalten, noch haben sie in Erwägung gestellt einen Sozialplan aufzustellen. Anzumerken sei, dass neben mir noch ca. 50 Mitarbeiter (geschätzt) gekündigt wurden.

Was nun passdiert: Ich habe den Anwalt beauftragt, eine Kündigungsschutzklage einzureichen. In etwa zwei Wochen wird es vor der Kammer zu einem Gütetermin kommen. Lassen wir uns überraschen, was dort geschehen wird.

Nach fast zehn Jahren treuer Dienste im Unternehmen lasse ich mir den Knüppel nicht in die Kniekehle schlagen, ohne mich gerechterweise zu wehren!

Fortsetzung folgt bestimmt

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