Schlimmer geht immer

Schlimmer geht immer

Schlimmer geht immer

Das Jahr sollte ruhig ausklingen. Gemütlichkeit, Fröhlichkeit, Zufriedenheit. Den Tag genießen mit Frau und Hunden. Leider habe ich nicht die Rechnung mit der Firma gemacht, in der ich seid knapp zehn Jahren am Arbeiten bin.

Kündigung zum 28.02.2016 – verkündet über das Telefon – Vorankündigung und passend zum Jahreswechsel im Briefkasten! Ich weiß nicht was ich denken, sagen, schreiben soll. Das ist schon lange nicht passiert, dass mir die Worte fehlen.

Man will es kaum glauben und doch passiert es. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob man gerade in einem Job angefangen hat zu arbeiten, oder bereits zehn oder zwanzig Jahre im gleichen Unternehmen tätig ist. Auch scheint es keine Rolle zu spielen, ob ein Unternehmen zehn oder tausende Mitarbeiter beschäftigt.

Recht lasch wurde ich davon in Kenntnis gesetzt, dass ein Auftraggeber (für den ich tätig war) die Verträge gekündigt hätte und für mich nun keine Arbeit mehr da wäre. Über zehn Jahre habe ich Tag für Tag und gerne für meinen Arbeitgeber gearbeitet.

Nun warte ich auf die schriftliche Kündigung (bzw. dessen Eingang). Mittlerweile habe ich mich ein wenig schlau gemacht, dass solch eine Kündigung in dieser Form bzw. Zeitraum keine Gültigkeit hat.

Kündigungsfristen müssen eingehalten werden. Scheinbar glaubt das Unternehmen, es stehe über dem Gesetzt. Nicht nur, dass es immer wieder Probleme mit den Arbeitszeiten und den Arbeitszeitgesetzen gab – nein, nun sind sie der Meinung sich über das BGB bezüglich Kündigungsfristen hinweg setzen zu können.

Wie gut, dass in ein paar Stunden dieses Jahr 2015 zu Ende ist und ich schreiben kann: Neues Jahr, neues Glück! Die Wut in mir ist sehr stark. Man stelle sich vor: Es ist keine zwei Monate her, dass mir gesagt wurde: „Was halten sie von einer Anstellung als Bezirksleiter? Wir sind dabei Teile der Firma umzustrukturieren!“

Und nun? Erst einmal zur Ruhe kommen und nicht unüberlegt handeln!

Was Dich auch interessieren könnte: