Wahnsinn

Die Menschen sind am beten und sie pilgern – pilgern zu Dir, schreien nach Dir. Die Menschen kämpfen, kämpfen überall und ich wünschte, dass sie an Dich glauben, Deine Wunder sehen. Ich fange an zu träumen. Träume vom Frieden – überall auf dieser Welt. Frieden und Freiheit aller unterdrückten Menschen. Endlich sollten wir beginnen uns zu lieben – tanzen und lachen, vergeben und begreifen – dass der Mensch sich selbst jetzt immer mehr vernichtet.
Wo bleiben die Weisheit und die Güte? Alles verloren? An was noch glauben? Soll unsere kleine Welt nicht weiterleben? Die Menschen flüchten, immer mehr und immer mehr. Doch wo führt der Weg sie hin? Vom Nichts ins Nichts. Die Menschen flehen, beten, hoffen… und – überall wo man jetzt hinschaut sind Kriege, jeder gegen jeden. Der Kampf im vollen Gange. Sie können nicht verzeihen, Rache in den Köpfen, Schüsse um die Ecke. Ganz nah – und es betrifft auch Dich und mich und alle.
Mal ganz ehrlich: Ich stell mir schon lange vor, dass der Krieg jetzt überall ist – in jedem Land und jedem Ort, doch ohne einen Krieger. Alle glücklich und zufrieden, alle ohne Gram, alle tanzend. Wunschtraum?
Das Kriegen und Morden geht weiter und weiter. Ich habe angst. angst davor, dass der Mensch nie etwas begreifen wird. Menschen gegen Menschen. Blutbad um die Ecke
Das Denken fällt mir schwer, es erinnert alles an die Vergangenheit. Nichts gelernt? Nichts begriffen? Und doch: Ich glaube an den Frieden

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