Steinschleuder

Während ich untätig und hilflos am Tisch sitze, meinen Kaffee trinke und überlege, wie lange ich wohl mit der Rippenprellung meinen „Spaß“ haben werde, wandert mein Blick zu den Hunden.

frechBesonders fällt mir obige Luna auf. So manches Mal meinte meine Frau schon zu mir, sie sei das „Mädel mit der Steinschleuder und dem Blasrohr“, immer die rosarote Brille auf, voller Schabernack und doch jemand, dem man in keinster Weise böse sein kann. Oder kann dieser Blick lügen?
Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist derzeit die Hunde zu fotografieren, mich mit ihnen zu beschäftigen. Vieles ist ja gesundheitlich nicht möglich. Um die Schmerzen zu ertragen hat der Doc mir entsprechende Schmerztabletten verschrieben. So ist der Tag zumindest erträglicher.
Schon jetzt freue ich mich darauf, wieder vollkommen aktiv sein zu können. Derzeit weiß ich wieder zu schätzen, wie es ist, wenn man gesund ist.
Zu oft vergisst der Mensch sich an den kleinen dingen des Lebens zu erfreuen. Zu oft ertappe ich die Menschen die nur und zu sehr damit beschäftigt sind, nach „Großem“ zu streben. Doch vergessen sie, was wirklich zählt und wichtig ist.

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