Du bist die Welt

In der Vergangenheit habe ich ein wenig Ahnenforschung betrieben. Es ist spannend zu verfolgen, wo die Wurzeln des eigenen ICH verlaufen. Lange Zeit glaubte ich: Ich bin DEUTSCH, meine Vorfahren sind DEUTSCH. Ich dachte, es ist niemand meiner Vorfahren aus Deutschland heraus gekommen.

Während meiner Recherche stellte ich schnell fest, dass viele meiner Vorfahren gar nicht in diesem unseren Land geboren wurden. Verwandte sind verstreut in vielen Ländern unseres kleinen Planeten. Jeder von uns sollte ein wenig Ahnenforschung betreiben, um festzustellen, wo die eigentlichen Wurzeln sein könnten.

Und alle werden feststellen: Ich bin die Welt

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Immer schlimmer

Immer wieder, immer mehr, immer schlimmer. Die Gedanken kreisen. Klare Gedanken fassen – Fehlanzeige. Täter und Schuldige werden gesucht, verfolgt. Hat der Mensch versagt?

Er, der Mensch als wundervolles Geschöpf schafft es tatsächlich immer schneller, sich selber zu eliminieren, zu zerstören. „Es geht mich nichts an, es ist weit weg!“ Fehlanzeige. Es geht uns schon lange etwas an. Niemand kann sich mehr ausnehmen.

Täter und Opfer. Rachefeldzüge werden gestartet. Bis es zu spät ist. Erst im Kleinen, nun im Krieg. Menschen gegen Menschen. Ausnahmezustand überall.

Doch wir sollten folgendes nicht vergessen: Die Anschläge in Frankreich sind nur eine Momentaufnahme! Was ist aus dieser Welt geworden. Ich glaube, dass wir uns diese Frage in den letzten Monaten mehr wie ein Mal gestellt haben.

Das, was in Frankreich geschah, ist scheinbar nur eines der vielen Zahnräder der „IS“. Erinnern wir uns zurück:

Anschläge in Kuwait, Anschläge in Tunesien, Anschläge im Libanon – nur um paar Beispiele der vergangenen Wochen/Monate zu nennen.

Was kommt auf uns zu? Es scheint so, als wenn sie der Terrorismus unaufhörlich globalisiert.

Tränen in den Augen

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Wahnsinn

Die Menschen sind am beten und sie pilgern – pilgern zu Dir, schreien nach Dir. Die Menschen kämpfen, kämpfen überall und ich wünschte, dass sie an Dich glauben, Deine Wunder sehen. Ich fange an zu träumen. Träume vom Frieden – überall auf dieser Welt. Frieden und Freiheit aller unterdrückten Menschen. Endlich sollten wir beginnen uns zu lieben – tanzen und lachen, vergeben und begreifen – dass der Mensch sich selbst jetzt immer mehr vernichtet.
Wo bleiben die Weisheit und die Güte? Alles verloren? An was noch glauben? Soll unsere kleine Welt nicht weiterleben? Die Menschen flüchten, immer mehr und immer mehr. Doch wo führt der Weg sie hin? Vom Nichts ins Nichts. Die Menschen flehen, beten, hoffen… und – überall wo man jetzt hinschaut sind Kriege, jeder gegen jeden. Der Kampf im vollen Gange. Sie können nicht verzeihen, Rache in den Köpfen, Schüsse um die Ecke. Ganz nah – und es betrifft auch Dich und mich und alle.
Mal ganz ehrlich: Ich stell mir schon lange vor, dass der Krieg jetzt überall ist – in jedem Land und jedem Ort, doch ohne einen Krieger. Alle glücklich und zufrieden, alle ohne Gram, alle tanzend. Wunschtraum?
Das Kriegen und Morden geht weiter und weiter. Ich habe angst. angst davor, dass der Mensch nie etwas begreifen wird. Menschen gegen Menschen. Blutbad um die Ecke
Das Denken fällt mir schwer, es erinnert alles an die Vergangenheit. Nichts gelernt? Nichts begriffen? Und doch: Ich glaube an den Frieden

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