Pelz tragen

Vor ein paar Tagen habe ich eine Aktion im Internet gesehen. Es wurde „still“ gegen das Tragen von echten Pelzen demonstriert. Jeder Teilnehmer demonstrierte auf seine Weise (insbesondere mit entsprechenden Fotos). Während ich mich mit meiner Frau über diese Aktion unterhielt, wollte Luna (eine unserer Hunde) spielen und toben. Dabei sind zwei Schnappschüsse entstanden, die zum Thema „So trage ich Pelz“ passen:

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Tatsächlich können wir nun von uns sagen: Wir tragen Pelze!
Kein Tag ohne Pelz. Zumindest gibt es keinen Tag ohne unsere vierbeinigen treuen Pelze. Euch allen einen schönen Sonntag.

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Regenbogenbrücke

Ein kleiner Hund kam an der Regenbogen-Brücke an und ein Rudel von Hunden kam sofort zu ihm hingelaufen, um ihn zu begrüssen.
Er war darauf gefasst, dass er nun angegriffen würde, aber das war die erste Meute, die nur mit der Rute wedelte. Anstatt ihn zu beissen, küssten sie ihn einfach. Es war wunderschön da und jeder war ganz lieb zu ihm.
Keiner von ihnen wurde in einer „Welpen-Fabrik“ geboren, so wie er damals, und dann als Kampfhund benutzt, um dann in der Gosse zu sterben, weil er eine hässliche Promenadenmischung war.
Sie erklärten, dass sie auf ihre Herrchen warten würden, die sie so geliebt hatten.
„Was IST Liebe?“, fragte der kleine Hund und Gott ließ ihn auf die Erde zurückkehren um das herauszufinden.
Warm und dunkel war es und er wartete zusammengekauert mit den anderen darauf, geboren zu werden. Ängstlich wartete er bis zuletzt, als er dann an den Hinterfüssen herausgezogen wurde.
Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig und trockneten ihn ab. Sie zeigten ihm, wo es einen Schluck mit warmer Milch gab. Er hatte nicht die Kraft dazu, sich lange an der Zitze festzuhalten.
Seine Brüder und Schwestern waren weitaus kräftiger als er selbst und stießen ihn immer wieder zur Seite. Die Menschenhand drückte die anderen Welpen ein wenig zur Seite und hielten seinen Körper, so konnte er trinken.
Aaaahhh …… so ist es besser! dachte er und trank, bis er erschöpft war und zusammengekuschelt bei seiner Mutter eingeschlafen ist.
Ich erinnere mich genau daran – sagte er erfreut. Zu dumm, dass ich erwachsen werden mußte und hinaus in die Kälte und Nässe, um dort zu kämpfen und als Verliererhund zu sterben. Ich erinnere mich, was es heißt, ein ungeliebter Hund zu sein, dachte er traurig.
Diese Nacht kroch er auf seine Mutter zu und versuchte zu trinken, aber er fiel immer wieder zur Seite weg.
Wenn die anderen vollgetrunken waren, dann wurde ihnen der Bauch geleckt und er konnte nur noch die Restmilch trinken, die die anderen übrig gelassen hatten.
Aber die Menschenhand war nicht da, die ihm geholfen hatte, daß er auch noch was abbekommen hatte, die Zitzen waren immer schon leer, als er an der Reihe war. Es war sogar schon schwer genug, aufzustehen. Er war noch so klein und so schmächtig.
Er fiel auf den Rücken und konnte sich nicht mehr aufrichten. So begann er zu schreien.
Sofort kam der Mensch herbeigeeilt und sofort war die Menschenhand wieder da und dann gab sie ihm einen Gumminippel in den Mund.
Es hat nicht so gut geschmeckt, wie die Milch der Mutter, aber es war warm und vertrieb die Schmerzen in seinem kleinen Magen. Er hatte Probleme mit dem Atmen, weil seine Lungen nicht voll entwickelt waren. Er hatte einfach zu lange gebraucht um den anderen in die Gebärmutter zu folgen, als er die letzte Chance von der Regenbogenbrücke wahr genommen hatte.
Er konnte den Herzschlag des Menschen spüren, der ihn, zugedeckt mit einem warmen, weichen Tuch, auf den Bauch genommen hatte. Das hielt seinen knochigen Körper schön warm und die wiederkehrenden sanften Streicheleinheiten haben ihn sehr beruhigt. Er dachte wieder an seinen neuen Freund, der so lieb an der Regenbogenbrücke zu ihm war und fragte Gott, ob er wohl nochmals zurück dürfte. Gott sagte : Ja, aber nicht jetzt. Du wolltest erleben, was Liebe ist. So wurde er für einige Stunden geliebt, ( es kam ihm vor wie Tage aber er wusste ja nicht was Zeit ist und es war ja auch dunkel), der Mensch gab ihm seine Milcheinheiten und gab ihm die Wärme und Liebe seiner Mutter wieder.
Er wurde grösser und agiler und der Mensch nahm ihn immer öfters aus dem Nest, um bei ihm zu schlafen so lange er liebkost und geküsst wurde und er den Herzschlag hören konnte, der fest und lieb klang. Und jetzt konnte er auch die tiefe Liebe eines Menschen zu einem Hund wie ihm, spüren. Dann kam Gott und fragte ihn: Bist du bereit zu uns auf die Regenbogenbrücke zurück zu kommen?
Ja antwortete er, mit einer kleinen Wehmut, weil der Mensch ihn nicht gehen lassen wollte und zu weinen begann. Er liess die Luft aus seinen kleinen Lungen und ging zurück über die Regenbogenbrücke. Dort schaute er auf den Menschen, der immer noch weinte und seinen Körper in Händen hielt, den er sich für diesen Ausflug geborgt hatte.
Danke Gott, sagte er. Liebe ist WUNDERBAR und nun werde ich auch an der Regenbogenbrücke auf meinen Menschen warten, um ihm beim eintreffen zu sagen, daß ich ihn auch sehr geliebt habe.
–Von Joy LaCaille

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Rani

rani-18.08.2013-028-300x225Rani ist eine ca. sechs bis sieben Jahre alte, wunderschöne Galga. Sie ist sehr verschlossen und ihre zarte Seele hat noch viele Wunden, die jedoch  heilen werden. Der Start in Deutschland war für Rani nicht sehr vielversprechend. Eigentlich wünscht man keinem Hund aus Spanien solch einen Beginn:

Zwei Mal hat sie unverschuldet ihre Pflegefamilie verloren. Dieses ist etwas, was ein Hund in keiner Weise versteht. Die jetzige Pflegemama hat Rani in die Pfote versprochen, dass nun alles gut wird!

In manchen Situationen ist die Galga unsicher:

  • Sie mag nicht alleine durch Türen gehen. Dieses geschieht aktuell nur, wenn man sie begleitet.
  • Fliesenböden sind ihr nicht geheuer.

Diese beiden Bereiche kriegt man jedoch in ein paar Tagen in den Griff. Rani braucht “Hundekumpels”. Im Rudel fühlt sie sich sehr wohl und lebt auf. Sie spielt wie ein junger Hund und flitzt pfeilschnell mit ihnen durch den Garten. Leider hat die Galga noch recht wenig Kondition, so dass das Spiel schon nach kurzer Zeit beendet ist. In ein paar Wochen sollte dieses ganz anders aussehen. Aktuell wird mit dem Windhund sehr viel unternommen. Schließlich möchte eine Windhundeseele rennen. Rani liebt es gebürstet zu werden. Tut man dieses mit einem Gummistriegel, kann sie vollkommen entspannen und dieses entsprechend genießen.

Die Pflegemami bekommt dafür reichlich Küsschen.

Wir wünschen uns für diese bezaubernde Galga Menschen

  • die gerne in der Natur sind
  • ausgiebige Spaziergänge mögen (Rani liebt lange Spaziergänge)
  • keine Mühe scheuen auch mal eine Windhunde-Auslaufwiese zu besuchen
  • ein ruhiges Heim mit geregelten Tagesabläufen für Mensch und Hund
  • mindestens einen “Kumpel” im Haushalt (besser sogar mehrere)

Rani wird ausschließlich in Windhunde erfahrene Hände vermittelt! Schließlich soll ein besonderer Hund auch zu einem besonderen Menschen gelangen. Sie soll ein geliebter Teil der Familie werden. Selbstverständlich ist Rani kastriert, geimpft und gechipt. Die Vermittlung selber erfolgt über http://www.sonnenscheinhunde.de

Fragen können gerne über unser Kontaktformular gestellt werden.

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