Schmerz

Und wieder einmal ist Freund Schmerz zu Besuch. Nicht nur, dass ich mich seid Tagen mit einer Grippe rumärgern muss, hat sich nun eine Rippenprellung dazugesellt.
Man stelle sich vor: Eigentlich tut jede Bewegung weh und während dieser Schmerzen, muss man husten. Daneben die Nase, durch die man kaum atmen kann.
Der gestrige Besuch im Krankenhaus hatte zumindest eine positive Seite: Während der Untersuchngen wurden per Ultraschall direkt alle Organe „angesehen“. Resultat: Keine Auffälligkeiten.
Die nächsten Wochen sind gerettet: Der Arzt hat mir Ruhe „verordnet“. Dazu gibt es die entsprechenden Schmerzmittel. Welch Freude, als er mir mitteilte, dass solch eine Rippenprellung eine „Geschichte“ von mehreren Wochen sei.
Mein Chef hat sich bestimmt gefreut, als ich ihm meine Arbeitsunfähigkeit mitteilte. So ist das Leben und jeder hat seine Packung zu tragen.
Und warum die Rippenprellung? Vor dem Haus haben wir genau drei Treppenstufen. Mit dem Rücken zu diesen Stufen zog ich mir Schuhe an. Dabei ging ich einen Schritt rückwärts und es war um mich geschehen.

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Unverändert

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Freund Ischias mag nicht gehen. Daher ist im Haus für die nächsten Tage Stillstand angesagt. Durch die entsprechenden Vorarbeiten ist Gott sei Dank ein wenig Luft vorhanden.
Umso mehr kann ich nun den Moment nutzen, mich an dem bisherig Geschafftem zu erfreuen. Ein paar Fotos wurden erstellt und die Fortschritte sind zu bewundern!
Wobei ich doch die meiste Zeit damit verbringe, mich in Bewegung zu halten (Spaziergänge) oder mich im Liegen zu schonen. Eigentlich ist es gar nicht meine Welt „nichts“ zu tun.
Anmerkung: Es gibt eines, was ich nun ausgiebig tun kann: Nach Monaten höre ich in den letzten Tagen wieder sehr bewusst Musik.

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Ischias

auaKennst Du das: Du bist gerade bei der Arbeit und bekommst plötzlich das Gefühl, Dir würde jemand von hinten ein Messer in den Rücken rammen? Verdreht, verhoben, gezerrt…. viele Ursachen können Dir dieses Gefühl vermitteln.

Ein Schrei und Du schaffst es nicht mehr, Dich ohne Schmerzen aufzurichten, geschweige denn „normal“ zu gehen, zu lachen… Jede Bewegung ist ein Apltraum.

Im März hatte mich Freund Ischias schon einmal besucht. Es war der erste Besuch in diesem Jahr. Mit ihm zusammen habe ich mich auf den Weg zum Arzt gemacht (1 km in einer Stunde – ich war begeistert). Verordnung: Viel Bewegung, drei mal täglich Schmerzmittel und schonen. Mich schonen wollte ich eh, da ja Freund Ischias zu besuch war. Drei Tage ist er geblieben und belagerte mich als ständiger Begleiter.

Nun ist er wieder zu Besuch. Eigentlich kann ich gar keinen Besuch derzeit gebrauchen…..

An Arbeiten oder Sanierung ist nicht zu denken. Montag hat mich Freund Ischias mitten in meiner Arbeit überrascht. Heimlich und von hinten hat er sich angeschlichen. Ein Schrei und der bekannte Griff zum Rücken. Zu allem Überfluss 1050 km entfernt von zu Hause. Also was tun? Arbeit unterbrechen und zur nächsten Apotheke quälen. Doppelte Dosis an Schmerzmittel einnehmen und hoffen, heile nach Hause zu kommen.

Dort angekommen ab in die Badewanne und die Wärme wirken lassen. Was macht Ischias die Nacht? Er lacht mich aus und  bleibt. Und bleibt und bleibt.

Seid drei Tagen gehe ich nun (wie ein alter gebrechlicher und gebeugter Mann) zum Arzt, lasse mich täglich spritzen. Dazu Ibuprofen am Tag und für die Nacht Tetrazepam. Um den Heilungsprozess zu beschleunigen bzw. zu unterstützen hat uns der Arzt Massagen verschrieben. Ich hoffe doch, dass ich Ischias damit ein wenig ärgern kann und er sich verabschiedet.

Freund Ischias… ich mag Dich nicht. Du darfst gerne gehen und brauchst auch nicht wiederkommen!

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