Welle

Welle kommt und Welle geht. Tag vergeht und Zeit verrinnt. Keiner weiß die Zeit, die in uns bleibt. Zu kurz die Zeit, um all das zu verstehen, um allen Fragen Einhalt zu gebieten.

Jede Kirche und jede Glaubensrichtung hat ihr für und wider. Nein über den Glauben und meinen Glauben schreibe ich nicht. Noch nicht. Welle kommt und scheint zu steigen.

Pastorin als Gottesdienerin, Pastorin als Mensch. Mensch, der versteht. Mensch, der zuhört. Mut und Kraft sammeln. Neue Energie. Positive Energie für das, was kommt.

Es tat gut zu sprechen, zu denken. Fragen, die man meist verdrängte und Dinge, an die man längst nicht mehr dachte. Gefühle kommen auf von anno dazumal. Zeit zum denken, Zeit zum fühlen.

Wieder intensiv LEBEN. Zurück zum Ursprung und zurück zum inneren ICH … zurück zum SINN.

Vieles ist viel zu schnell verdrängt. Doch der Tag hat mir erneut gezeigt, worauf man wieder achten muss. Welle kommt und Welle geht.

Was belastet, wird durchdacht und nicht verdrängt. Immer hin zum Licht. Auch verstehen, was das Schlechte ist und immer wieder hin zum Licht

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Anderswelten

Blick voran. Vorbereitungen treffen für den Weg in Anderswelten. Anderswelten? Es ist der Weg zum Nordstern, zu allen anderen Sternen und ein Weg in unbekannte Galaxien.
Der alte Mann zum Boden gebeugt kann aufrecht stehen, kann sehen, kann fliegen, doch die Last zu groß, die getragen werden muss. Welten zwischen hier und dort. Welten einer Ewigkeit.
Noch ist Zeit, Quelle fließt und Fluss entsteht. Luftschlösser werden größer und werden real. Am Abgrund stehend, Gedanken verloren. Aufrecht stehen, sehend, wie ein Schmetterling sich nähert. Des Lebens Sinn der Weg.
Tauche ein in diesen Traum der Stille, den Weg erreichend hin zum Fluss. Antworten finden, immer den Blick zum Wasser. Er fließt hindurch das Tal der Traurigkeit am See vorbei der ungeweinten Tränen.

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Das Ganze

Es ist viel geschehen. Ich habe versucht mich zu verwirklichen im ganzen Umkreis meiner Möglichkeiten. Ich habe gelebt, geliebt, gehandelt und gedacht. Die Zeit rinnt durch ein Sieb wie der Sand am Strand des Meeres, mit dem ein Kind spielt. Es bleibt nicht mehr viel Zeit.
Mein Augenmerk richtet sich an das, was kaum einer wahrnimmt: Schmetterlinge und Käfer, die Sonne und die Bäume des Waldes. Blumen wachsen und wachen auf, richten sich dem Licht entgegen. Ich gebrauche die Sinne, um die Herrlichkeit des Kleinen zu sehen und zu spüren. Viel zu tun.
Jeder von uns hat eine Aufgabe, die zu erfüllen ist. Es entsteht ein Ganzes aus vielen kleinen Dingen, die erfüllt werden. Den Weg aufzeigen, Schmetterling sein. Fluss sein. Was bist Du?
Zu oft wird versucht zu biegen und zu brechen. Es bleibt nicht mehr viel Zeit. Die Vergangenheit ist zurückgekehrt. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Das Eine ist nichts ohne den Anderen.
Das Leben. Geburt, Leben und Tod gehören unweigerlich zusammen. Es ist ein Kreislauf.…. Ein Kampf gegen die Zeit. Niemand weiß, wie viel Zeit noch bleibt. Bis zum letzten Tag das Ziel verfolgen

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