Abschied nehmen

Abschied nehmen

Abschied nehmen Es ist vollbracht. Nach wochenlanger Arbeit ist es nun geschafft. Unser Elternhaus ist komplett geräumt. In Gedanken gehe ich eine Runde durch das leere Haus. Dort, wo vor einem Jahr in allen Räumen Leben war, ist Stille eingekehrt. Leere Räume finde ich vor. Nur noch die Schatten all der Möbel, die überall standen, erinnern an das Leben welches hier herrschte. Nun ist das Haus, unser Elternhaus in dem wir aufgewachsen sind, vollkommen leer. Stille. Frieden … Ich atme tief durch und gehe durch die Räume. Wie so oft war auch in dieser Küche unser Mittelpunkt. In meinem alten Kinderzimmer halte ich noch einmal inne, erinnere mich an die Zeit, die ich hier verlebte… wo ich groß geworden bin. Ich erinnere mich an die Zeiten, in denen hier so vieles passierte, wo mein Leben geprägt wurde. Vom Wohnzimmer schaue ich in den Garten. Leicht verwildert scheint es zu sein…..

Neuanfang

Neuanfang

Neuanfang Ich nutze die Zeit, mich an den Kleinigkeiten des Lebens zu erfreuen: Schau Dir die Blume in meiner Hand an, sieh das Lächeln des Kindes auf der anderen Straßenseite. Im Baum höre ich den Gesang eines Vogels. Um mich herum sppüre ich das Rauschen des Windes. Es gibt so viele kleine Dinge, die nicht gesehen oder übersehen werden. Und doch machen diese vielen kleinen Dinge das Ganze aus. Immer wieder merke ich, wie den Erwachsenen die Unbeschwertheit verloren geht. Wie wäre es, wieder Kind zu sein? Dann würdest Du den Gegenüber weniger nach den PS und Kosten beim Autokauf fragen, sondern vielmehr nach der Farbe. Beim Hauskauf würdest Du nicht nach der Anzahl der Zimmer fragen. Vielmehr würde Dich interessieren, ob Blumen im Fenster stehen. Welche Prioritäten sind wichtig? Und was wird bei der richtigen Betrachtung belanglos erscheinen? Jeder entscheidet selber. Vielleicht ist genau dieser Gedanke ein Neuanfang des