freundschaft

Freundschaft

Freundschaft Ich bin wieder zu Hause. Nun öffne ich mein Postfach und finde eine Mail von Dir mein Freund. Es tut gut von Dir zu lesen. (Für Stefan) Du kannst Dir nicht vorstellen, wie sehr ich mich über Deine Nachricht gefreut habe. Ich weiß nicht wie viele Jahre wir keinen Kontakt miteinander gehabt hatten. Und doch, als wir uns trafen, war es so, als wenn kein Tag vergangen wäre. So, als wenn es gestern wäre. Eine Umarmung, die mir in dem Moment unserer Begegnung viel mehr bedeutet hatte, als alles Andere. Ich denke an vergangene Zeiten…. Ich merke, wie wichtig doch die Kleinigkeiten im Leben geworden sind. Ein Blick, eine Umarmung, ein Lächeln. Mit keinem Geld dieser Welt kann man dieses erlangen und bekommen. Schon jetzt freue ich mich darauf, Dich wiederzusehen, mit dir zu reden. Wie hattest du mir geschrieben: … an einen Biergarten, mit Grillduft in der Luft,

durchatmen

Durchatmen

Durchatmen Ich muss endlich wieder tief durchatmen. Es wäre schön, nur eEinen Tag nicht über das Geschehene nachdenken zu müssen und zu wollen. Mein Wunsch ist es gerade, Sonne zu tanken, den Moment genießen, Mensch sein – lachen und reden. Es tut gut, für den Moment durchatmen zu können, die Seele baumeln zu lassen, Kraft tanken für den nächsten Abschnitt. Für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit und doch so schwer. Noch bin ich nicht bereit für einen neuen Abschnitt. Tief in mir ist die Trauer über den Verlust meiner Eltern. Zu schnell sind beide hintereinander von uns gegangen. Beim Tod meines Vaters bekam ich keine Zeit, darüber nachzudenken oder zu trauern. Unsere Mom brauchte unsere Hilfe und die jeweilige Schulter, u msich in ihrer Trauer anlehnen zu können. So viele Pläne sind in ihr aufgekommen. Und von einer Minute zur Anderen zerplatze jeder neue Wunsch wie eine Seifenblase. Nach dem tod

Auf dem Weg zur Regenbogenbrücke

Auf dem Weg zur Regenbogenbrücke

Auf dem Weg zur Regenbogenbrücke In der letzten Woche Deines Dasein hattest Du mir mit der Kraft, die Dir noch blieb, einen Satz gesagt: „Sterben ist nicht so leicht!“ Du hattest im Bett gelegen und auf Deinen Tod gewartet. Jeden Tag wurde Deine Sehnsucht danach größer. Diesen Satz höre ich immer wieder und er verlässt meine Erinnerung nicht. Umso schwerer war es für uns, Dich auf dem Weg zur Regenbogenbrücke zu begleiten. Die Regenbogenbrücke ist nicht nur für geliebte Tiere der letzte Weg, sondern auch für die Menschen, die wir lieben. Fast täglich verließen uns unsere Kräfte ein wenig mehr. Wir kämpften mit unseren Tränen während wir Dich begleitet hatten. Und wir mussten erleben, wie schwer es ist zu sterben. Ich wünschte, wir hätten dir Dein Leiden nehmen können. Doch ich bin auch stolz. Wir sind stolz. Darauf, dass wir Dich auf Deinem Weg begleiten konnten und durften. So konntest