tod_schmetterling

Krebs

Krebs Lange Zeit habe ich nichts mehr von Euch gehört, nichts mehr gesehen, nichts mehr gelesen. Nun seid Ihr da und in meiner Nähe, seid Gegenwart und nicht Vergangenheit. Ich glaube es gibt keine Zeit, in der ich nicht an Dich gedacht habe, versuchte Dich immer wieder zu verdrängen, zu vergessen. Zwischendurch hast Du meine Eltern besucht… und das, wo ich Dir sagte, Du sollst Ruhe geben, sollst gehen, sollst nicht in meine Nähe kommen. Doch Du hast nur gelacht und warst viel zu schnell und wieder da. Krebs und Tod… so nahe beieinander. Ich dachte, es gäbe Ruhe und Frieden, nachdem Ihr mich besucht hattet. Ruhe? Immer wieder war einer von Euch zugegen. Manches Mal glaubte ich, Ihr spielt ein Spiel. Sieg, Platz und Sieg. Wer gewinnt? Stark sein, kämpfen. Mein Vater war nicht stark genug. Nach Außen hin ein Preuße, doch innen so verletzlich. Geholt habt Ihr ihn

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Der Krebs hat gesiegt

Der Krebs hat gesiegt Heute hier, morgen dort….. so begann ein Lied von Hannes Wader. Ihr seid gekommen. So, als ob Ihr zu Besuch da seid. Und nun auf leisen Sohlen seid Ihr wieder fort. Zu stark seid Ihr gewesen. Vorgestern war der Tag, an dem Ihr Euch fortgeschlichen habt. Mitgenommen all das Leben, das noch in diesem Hause war. Noch vor Wochen dachte ich, Ihr seid nicht stark genug und merkte nicht, wie alle hintergangen wurden. Eingeschlichen hinterrücks seid Ihr und habt gewütet. Krebs war da und Tod ist da. Ihr Leiden hat ein Ende. Zu laut war Eure Feier. Hinterlassen viele Fragen ohne Antworten. Hinterlassen eine Leere. Der Tod hat beide mitgenommen. Erst meinen Dad und keine zwei Monate meine Mom. Es ist scher das alles zu verstehen. Stark sein muss ich jetzt. Traurig bin ich sowieso. Nie vergessen werde ich das Lachen in euch, um euch, von