Warum schreibe ich

warum
















Manches Mal frage ich mich: Warum schreibe ich? Wer bin ich?
Was hat es mit dieser Internetseite auf sich.

Ich erinnere mich an meine ersten Zeilen, die ich hier veröffentlicht habe.
Diese Zeilen entstammen meinem damaligen Tagebuch. Damals schrieb ich meine Gedanken 
auf Zettel und hatte sie überall liegen. Später schrieb ich Tagebuch - auf Paspier -
zu Zeiten, in denen es noch keine erschwinglichen Computer gab.

Letzendlich ist mein Blog eine Weiterführung meiner damaligen Gedanken.
Als ich jung war, schrieb ich alleine für mich die Gedanken auf. 
Zu meinem eigenen Ärger, war meine Partnerin zu dieser Zeit der Meinung, meine Tagebücher zu lesen.

Warum? Es gab für mich keine plausible Erklärung. Was bewegt einen Menschen, die Tagebücher des
Anderen zu lesen? Von einem auf den anderen Tag faßte ich keinen Stift mehr an, um meine Gedanken
nieder zu schreiben. 

Erst Jahre später begann ich wieder zu schreiben. Doch es gab einen Unterschied:
Wenn nun jemand meine Gedanken "lesen" möchte, erleben möchte, was mich bewegt, braucht er nur die-
sen Blog zu verfolgen. 

Die Frage nach dem "Warum?" hat sich für mich wie eine Seifenblase entwickelt. Sie ist zerplatzt.
Einfach so. Das, was ich schreibe, sind keine Geheimnisse. Es sind meine manchmal wirren Träume,
die ich zu papier bringe. Mehr nicht. Träume, Gedanken und Wünsche. Es ist das, was in jedem von 
uns schlummert.

Versuche es auch einmal. Es befreit. Du kannst träumen und Deine Träume niederschreiben. Niemandem
müssen Deine Zeilen gefallen. Für niemanden müssen sie wichtig sein. Entscheidend ist das, was Du 
denkst, wie du Dich dabei fühlst. 

Manches Mal sind es nur Wortspielereien, die mich beschäftigen. Ein anderes Mal denke ich über sehr
komplexe Themen nach. Für mich ist es der Gedankenaustausch mit mir selber. 

Sicherlich freue ich mich, wenn ich anderen Menschen mit meinen Wortspielerein im Bereich 
Spiegelbild der Seele eine Freude bereiten kann. auch freue ich mich, wenn ich meine Bildzusammen-
stellungen in den Weiten des Internets wiederfinde. 

Durch Euch wandern meine Gedanken in die Welt hinaus. Dafür danke ich jedem einzelnen Leser!


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Träumen

















Es ist Zeit zum Zräumen. Kannst Du Dich an Deinen letzten Traum erinnern? Und hast Du Dir einmal
Gedanken über dessen Bedeutung gemacht? Zu Beginn meiner Gedanken überlege ich, was als Traum 
bezeichnet wird:

"Ein Traum ist eine psychische Aktivität während des Schlafes."

Mal ehrlich: Erinnerst Du Dich daran, was Du die letzte Nacht geträumt hattest? Oder die Nacht 
davor? Im Grunde genommen erinnern wir uns an kaum einen Traum. Das ist aber auch nicht tragisch.
Schließlich, träumen wir ja nicht nur von positiven, sondern auch von negativen Dingen.

Man sagt, in den Träumen werden die Erlebnisse des Tages verarbeitet. Um das beurteilen zu können,
müßte man sich eingehend mit der Traumdeutung auseinandersetzen. Ebenso mit der Bedeutung des 
eigenen Traumes. 

Um ehrlich zu sein: Eine gewisse Zeit habe ich mich damit beschäftigt. Doch als ich mich in den
Weiten des Internets schlau machen wollte, wurde es mir zuviel. Hat nicht jeder Traum seine
individuelle Bedeutung? Und muß ein Traum etwas bedeuten?



















Träumen kann so schön sein. Vor allen Dingen dann, wenn man sie aktiv erlebt. Ich sitze gemütlich
im Wintergarten mit einer Tasse Kaffee. Ich schaue den Hunden beim Spielen zu. Um mich herum ist
aus dem Haus nichts zu hören. Kein Fernseher, keine Musik, kein Lärm erreicht mich. 

Zwischendurch schließe ich meine Augen. Ich stelle mir vor, wie es wäre, jetzt am Meer spazieren 
zu gehen: Das Rauschen der Wellen zu hören, den Sonnenaufgang anzuschauen. Ist es nicht viel schöner,
zwischendurch zu träumen, den Alltag hinter sich zu lassen und sich etwas schönes vorzustellen?

Diese Zeiten sind für mich genau die Zeiten, in denen ich bewußt Träume. Es sind meine eigenen 
kleinen Träume, die mir niemand nehmen kann. Die wenige Zeit die wir auf unserem Planeten sein 
dürfen, sollten wir viel öfter mit diesen kleinen und positiven Momenten genießen.

Versuche zu träumen. Schließe Deine Augen und stelle Dir etwas wurderschönes vor. Tauche ein in 
diesen kleinen Moment. Anders ausgedrückt: Es ist Zeit zum Träumen.
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Familie























Erinnern wir uns: Wie war das "Leben" als Kinder in der eigenen Familie? Ich erinnere mich,
dass ich nicht schnell genug ausziehen wollte. Ich wollte erwachsen werden und auf 
meinen eigenen Füßen stehen. 

Ich muss eingestehen, dass zu dieser Zeit das Verhältnis 
zu meinen Eltern nicht gerade umwerfend war. 

Kurz nach meinem achtzehnten Geburtstag zog ich zu Hause aus. Die erste eigene "Wohnung". 
Vielmehr war es ein untervermieteter Keller. Zu dieser Zeit absolvierte ich eine Ausbildung
und hatte nich all zuviel Geld. Die Räume waren aber für mich bezahlbar. 

Mit meinem Auszug verlor sich der Kontakt zu meinen Eltern für viele Jahre. Besuche meinerseits 
waren sehr selten, meist nur zu Weihnachten oder Geburtstagen. Anrufe erfolgten zur damaligen 
Zeit keine. 

Zwischendurch brach der Kontakt sogar ganz ab. Vielleicht lag es aber auch daran, dass 
insbesondere das Verhältnis zu meinem Vater nicht hervorragend war.

An dieser Stelle überlege ich, was es überhaupt mit dem Begriff Familie auf sich hat und
recherchiere im Internet. Auf Wikipedia  fange ich an zu lesen. Weiterhelfen tut es nicht.
Vielmehr ist es die differenzierung zwichen Realität und Wunschdenk, wie eine Familie funktio-
niert.

Erst sehr viel später änderte sich das Bild. Während mein Kontakt zu meiner Mom immer besser 
wurde, tat sich gegenüber meinem Vater nicht viel. Die Distanz zueinander war eingefroren.
Mit der Situation hatte ich selber in den Zeiten sehr zu kämpfen, als ich mit Krebs im 
Krankenhaus lag.

Meine Eltern besuchten mich und es dauerte keine zehn Minuten, bis sich mein Vater mit dem 
Kommentar verabschiedete, er hätte einen seiner Migräneanfälle. Es war jedes Mal wie ein 
Messerstich ins Herz. Trotzdem ließ ich mir nichts anmerken und bedankte mich für den 
Besuch.

Erst nach Jahren änderte sich das Verhältnis zu meinem Vater. Dieses geschah in den Zeiten, als 
er selber Krebs hatte und im Krankenhaus lag. Ich erinnere mich daran, dass er, als ich ihn 
besuchte, folgendes sagte: "André, jetzt weiß ich, wie Du Dich gefühlt und durchgemacht hattest!
Es tut mir leid, dass ich vieles nicht erkannt hatte in der Vergangenheit." Dabei fing er an zu 
weinen.

Ich nahm ihn in den Arm und wir hielten für den Moment aneinander fest. Es folgte eine lange 
Aussprache zwischen uns. Seit dieser Zeit pflegten wir den Kontakt zueinander und 
intensivierten ihn. Spärer verging keine Woche, in denen ich meine eltern nicht besucht hatte, 
oder mit ihnen telefonierte. 

Oft und gerne telefonierte oder besuchte ich meine Eltern. Das alles hätte viel eher passieren
sollen. Später, als sie gestorben waren und ich Gespräche mit meien Geschwistern führte, hatte
jeder von uns, gegenüber unseren Eltern, unterschiedliche Erfahrungen gemacht.

Ich kann nur jedem von euch empfehlen: 

Da irgendwann einmal keine Worte mehr kommen können, nutzt den Moment, um mit Euch und allem 
Anderen ins Reine zu kommen. 
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