Liebe

Dritter Advent

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                        Die Zeit verrent wie im Fluge. Nun ist es nur noch eine Woche, bis zum Heiligen Abend. Gestern war ich mit meiner Frau einkaufen. Leider fiel mein freier Tag auf einen Samstag. Einerseits habe ich mich über ein Wochenende mit zwei freien Tagen (Samstag und Sonntag) gefreut, andererseits war mir klar, dass am Samstag vor Weihnachten die Geschäfte sehr voll sein würden. Weihnachtsgeschenke Bereits seit mehreren Jahren, schenken wir uns gegenseitig (zu Weihnachten) nichts mehr. Wir weichen dem Kommerz aus. Viel lieber schenken wir uns zwischendurch Kleinigkeiten, um dem Gegenüber zu erfreuen. Lediglich meiner Schwiegermutter wollten wir eine Freude mit einem Geschenk bereiten. Im benachbarten Elektronikkaufhaus nahmen wir uns vor, für sie ein schnurloses Telefon (natürlich seniorengerecht) zu kaufen. Bereits auf dem Parkplatz wurden wir von einer Blechlawine überrollt. Im Innern des Kaufhauses sah es nicht anders aus. Ich hatte das Gefühl, dass es der letzte offene Tag dieses Ladens sei. Schieben und drängeln in den Gängen war angesagt. Ich war froh, dass wir bereits wußten, was eingekauft wird, um möglichst schnell das Gebäude zu verlassen. Obwohl ich selber im Einzelhandel arbeite und solche Bilder gewohnt bin, so […]

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Das letzte Hemd hat leider keine Taschen

letzte hemd

Das letzte Hemd hat leider keine Taschen Populär wurde dieser Satz „Das Hemd hat leider keine Taschen“ in einer 1957 von Hans Albers aufgenommenen Fassung für den Film Das Herz von St. Pauli. Im Lied geht es darum, jemanden zu trösten, der sein Geld verloren hat, obgleich er immer sparsam lebte. Das Lied erinnert daran, dass das Geld nach dem Tod keinen Wert mehr hat. Im Refrain des Liedes heißt es: „Drum laß uns schnell Den kleinen Rest vernaschen. Im Himmel braucht der Mensch bestimmt, bestimmt kein Geld.“ Es hat daher keinen Sinn, sehr viel Besitz anzuhäufen. Wunsch Monat für Monat sehe ich zu ein paar Euro an die Seite zu legen. In meinen Gedanken und auch durch meine Erziehung wurde ich angehalten, sparsam zu leben. Mir wurde beigebracht, dass es für jeden von uns „schlechte Zeiten“ geben kann und man dafür vorsorgen solle. Man spare in guten Zeiten, um in schlechten Zeiten zu haben. Realtität Immer dann, wenn ich glaube ein Polster angelegt zu haben, holt mich die Realtität ein. So auch jetzt: Die Heizung muss gewartet werden, ein Heizkörper defekt (verliert Wasser). Der Jahresbedarf an Heizöl (3000 Liter) ist fällig. Eines der Hunde hat eine tiefe Bißwunde und […]

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Lungenkrebs

Lungenkrebs

                    Wenn Du denkst, Du hast Ruhe, holt Dich die Wirklichkeit ein. In den letzten Jahren dachte ich, der Krebs in mir oder um mich herum sei verbannt. Nun muss ich der Wirklichkeit wieder einmal ins Auge sehen. Diagnose Lungenkrebs Ich habe meinen Schwager im Krankenhaus besucht. Zuvor wurde er mit der Diagnose Lungenentzündung behandelt. Als die Behandlung mit Antibiotiker nicht anschlug bekam er eine Überweisung ins Krankenhaus. Die gesamte Woche hatte er die verschiedensten Untersuchungen. Gewebsproben wurden zur Untersuchung ins Labor geschickt. Zu diesem Zeitpunkt gab es zwei mögliche Diagnosen: Im positiven Fall ein Abzess, im negativen Fall Lungenkrebs. Fünf Tage hatte es gedauert bis er die Diagnose bekam: Bronchialkarzinom. Als ich davon erfuhr, verschlug es mir den Atem. Ich wollte es zuerst nicht glauben, wollte es beiseite schieben. Die Gedanken, die in einem vor sich gehen, können oftmals nur die Menschen nachvollziehen, die selber einmal mit dem Thema Krebs betroffen waren, nachvollziehen. Behandlungsmöglichkeiten Ihm wurden zunächst drei Alternativen vorgetragen: Man tut gar nichts – Lebenserwartung aktuell ein Jahr Chemotherapie – Lebenserwartung aktuell drei Jahre Entfernung des befallenen Lungenflügels – Lebenserwartung offen Um eine Entscheidung seinerseits, wie weiter behandelt werden […]

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